Präsenz-Event Berlin 2026
In Berlin präsentieren wir die Hauptbühne des Festivals. Dort erwarteten Sie nationale und internationale Expert:innen sowie Beiträge unserer Community. Die Bühne in Berlin findet am 22. und am 23. Juni 2026 statt. Das Programm startet am 22. Juni voraussichtlich um 09:30 Uhr und endet am 23. Juni um 17:30 Uhr. Am Abend des 23. Juni folgt ein Empfang, zu dem alle Teilnehmenden eingeladen sind.

Location: Festsaal Kreuzberg, Am Flutgraben 2, 12435 Berlin.
Anreise: Der Festsaal Kreuzberg ist mit der U1 und U3 über die Station Görlitzer Bahnhof oder mit der U8 über die Station Schönleinstraße erreichbar, von wo aus ein etwa zehnminütiger Fußweg folgt. Mit dem Auto empfiehlt es sich, in der Umgebung nach Parkmöglichkeiten zu suchen, da der Festsaal selbst keine Parkplätze anbietet und diese in der Gegend generell begrenzt sind.
Keynote-Speaker:innen
Experience:Space
Abendprogramm
Bühnenprogramm
Keynote-Speaker:innen

Dorothee Bär
Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Amrei Bahr
Juniorprofessorin an der Universität Stuttgart

Karim Fereidooni
Prof. Dr. Karim Fereidooni Schulforscher und Rassismusfroscher von der Ruhr-Universität Bochum.

Vince Kellen
Chief Information Officer, Texas A&M University

Tanja Brühl
Präsidentin TU Darmstadt

Philipp Schmidt
VP Technology Innovation, Axim Collaborative
Experience:Space
Manometer! – Druck an Hochschulen reflektieren
Hochschulen stehen „under pressure“: finanzielle Unsicherheit, KI-Transformation, Bürokratisierung, gesellschaftliche Polarisierung. Dieser Druck bleibt oft abstrakt – in Strategiepapiere ausgelagert oder individuell internalisiert. Unser Beitrag macht ihn durch das Medium „Smart Mirror“ sichtbar und körperlich erfahrbar. Er fragt: Wie fühlt sich systemischer Druck im Spiegel der eigenen Rolle an – und wo endet individuelle Resilienz, wo beginnt strukturelle Verantwortung?
Revierdebattenbox: Gespräche unter Druck
Die Revierdebattenbox ist aus unserer Praxis von Wissenschafts- und Strukturwandelkommunikation in Mitteldeutschland entstanden. Dort setzten wir sie ein und bringen Menschen dazu, kontroverse Fragen spielerisch zu verhandeln und miteinander ins Gespräch zu kommen. Insbesondere auch zu Themen, die außerhalb dieses Spiels schnell eskalieren.
PRESSURE RELEASE STATION
Studierende und Hochschulpersonal stehen unter Dauerdruck: Leistungsdruck, Zeitknappheit, digitale Überlastung. Psychische Belastungen steigen. Die PRESSURE RELEASE STATION bietet drei sofort wirksame Methoden zum Druckabbau. MOVE entlädt körperlich, BREATHE reguliert das Nervensystem, WRITE befreit emotional. Besucher*innen erleben an der Mitmachstation live: Druck lässt sich aktiv transformieren. Praxis statt Theorie – passend zum Festival-Motto „Under Pressure“.
DISTRACTION
Unterbrechungen sind der unsichtbare Druck im Hochschulalltag: Pingende Nachrichten, Kolleg*innen mit „kurzen Fragen“, Umgebungslärm. Sie zerstören den Flow, kosten Zeit – und Deutschland jährlich Milliarden. DISTRACTION macht diesen Produktivitätskiller sichtbar, indem die Guerilla Videoinstallation selbst zur Störung wird. Ein künstlerisches Paradox zum Track People: Wie viel Druck entsteht durch permanenten Fokusverlust?
Gap Lab
Was, wenn Bildung agiler und experimenteller gedacht werden könnte, ohne direkt ins bestehende System einzugreifen? Unser Fokus: mediale Kompetenz – ein Feld mit wachsendem Bedarf und wenig belastbaren Lösungen. Im Gap Lab untersuchen wir nicht nur sichtbare Inhalte, sondern vor allem das, was fehlt: die Lücken im Bild, die Betrachter:innen selbst füllen müssen. Genau hier entstehen Bedeutung, Emotion – und Manipulation.
Future Formats Studio – Formatgenerator für Lehre & Lernen
Hochschulen stehen unter Druck: technologische Transformation, gesellschaftliche Veränderungen und neue digitale Möglichkeiten erfordern flexible und innovative Lernformate. Der Formatgenerator macht diese Herausforderung erleb- und gestaltbar: Besucher:innen kombinieren live über 5000 Bausteine zu neuen Wissens- und Lernformaten, fügen eigene Ideen hinzu und entdecken spielerisch überraschende, kreative Wege für die resiliente Hochschule der Zukunft.
Anti Öde Ecke
„Anti Öde Ecke“, entstand als angewandtes Semesterprojekt an der Hochschule Anhalt und zeigt, wie urbane Räume selbst begrünt werden können: Saatbomben bauen, DIY-Boxen ausprobieren. Mit dem Projekt fördern wir Biodiversität und adressieren das oft fehlende Bewusstsein, selbst aktiv zu werden. Gleichzeitig regt das Projekt zum Nachdenken über neue Lehrformen an: Wie können partizipative Hands-on-Projekte die Hochschullehre der Zukunft bereichern?
Fãl: AI Face-Reading and the Poetry of Hafez
Wir leben unter dem „Druck“ ständiger biometrischer Überwachung und Datenerfassung. Dieses Projekt unterläuft diesen Druck, indem es Überwachungstechnologie für einen poetischen, nicht-utilitaristischen Zweck einsetzt. Es befasst sich mit der gesellschaftlichen Frage, wie wir KI wahrnehmen: Kann eine Maschine über kühle Berechnung hinausgehen und zu einem Medium für kulturelles Gedächtnis werden? Indem Gesichtserkennung umfunktioniert wird, um alte Weisheiten zu vermitteln, erforscht das Projekt „digitale Mystik“ als Gegenerzählung zur datengesteuerten Optimierung des Selbst.
Drunken AI: Ancient Batteries and the Poetics of Energy
Moderne KI wird an ihrer Effizienz gemessen, doch menschliche Intelligenz umfasst auch Ekstase und „Bi-Housh“ (produktiver Kontrollverlust). Indem ich alte Chemie (2.000 Jahre alte Batterietechnologie) mit zeitgenössischen LLMs verbinde, setze ich mich mit dem „Druck“ starrer, optimierter Systeme auseinander. Ich schlage eine Alternative vor: eine Maschine, die vom historischen und poetischen Gewicht ihrer eigenen Energiequelle beeinflusst wird, und frage, ob eine Maschine die Resonanz der Metaphern tragen kann, die sie antreiben.
Pressure ist eine interaktive Skulptur, die die überwältigenden Emotionen und Erfahrungen unserer Zeit widerspiegelt. Die Skulptur ist mit Motoren und Sensoren ausgestattet, die aktiviert werden, sobald sich Besucher*innen nähern. Die Motoren üben Druck auf einen Stressball aus, der die Form eines Gehirns hat. Mit zunehmendem Druck treten Augen aus dem Objekt hervor. Diese Interaktion vermittelt das Gefühl, dass wir in einer Zeit der ständigen Überforderung leben – eine, die kontinuierlich zunimmt und zunehmend normalisiert wird.
Floating Memories — Memory in Weight and Light
Erinnerungen sind flüchtig – sie tauchen auf, verändern sich und verschwinden wieder. Diese Installation nutzt eine mechanische Konstruktion, um Schriftzeichen sanft in die Luft aufsteigen zu lassen. Die Buchstaben bewegen sich durch eine rotierende Mechanik nach oben und wirken dabei schwer fassbar, als würden sie im Raum schweben. Gleichzeitig reflektiert eine gebogene holografische Folie das Licht auf die Schrift, sodass die Zeichen je nach Blickwinkel klar erkennbar, verzerrt oder fast unsichtbar erscheinen. Die flackernden Lichtreflexionen erzeugen eine feuerähnliche Wirkung, die das ephemere Wesen von Erinnerungen visuell erfahrbar macht. “Der Rauch dient in vielen Kulturen als Brücke der Sehnsucht nach geliebten Menschen. Daher habe ich chinesische Sätze mit der Form von Rauch kombiniert. Während die Sätze langsam aufsteigen, wird auch unsere Sehnsucht zu den Menschen getragen, an die wir denken. Und wenn die Sätze wieder herabsinken, kehrt die Sehnsucht in unsere Erinnerungen zurück, um auf das nächste Erwachen zu warten. Sehnsucht ist ein ständiger Kreislauf – sie steigt auf und sinkt wieder herab”
Under Pressure? Ruheräume als didaktische Antwort (hybrid)
Lernsettings stehen unter zunehmendem Druck durch Zeitknappheit, Informations- und Contentflut, Dauerinteraktion und permanente Sichtbarkeit. Diese Bedingungen führen zu kognitiver Überlastung, Erschöpfung und oberflächlichen Lernprozessen – bei Lernenden wie Lehrenden. Die zentrale Problemstellung ist, dass Ausruhen bislang kaum als gestaltbare didaktische Ressource verstanden wird, obwohl sie entscheidend für Lernqualität, Reflexion und nachhaltigen Kompetenzerwerb ist. Wir bieten den Teilnehmenden einen (virtuellen) Ruheraum zum Ausprobieren und Ausruhen.
Abendprogramm
Zum Abschluss des zweiten Veranstaltungstags (23. Juni 2026) laden wir alle Tagesgäste zum gemeinsamen abendlichen Ausklang in Berlin ein. In entspannter Atmosphäre, bei erfrischenden Getränken und musikalischer Begleitung, schaffen wir einen informellen Rahmen für persönlichen Austausch, anregende Gespräche und neuen Begegnungen.
Bühnenprogramm
Garden:Stage Berlin
09:30 – 10:00
Eröffnung University:Future FestivalWillkommen auf dem University:Future Festival 2026!
Das Festival beginnt mit einem Gespräch zwischen Prof. Dr. Roger Erb, Andrea Frank und Oliver Janoschka.
Andrea Frank, Oliver Janoschka, Roger Erb
-
Andrea Frank
Stellvertretende Generalsekretärin des Stifterverbands, Mitglied der Geschäftsführung -
Oliver Janoschka
Stifterverband, Geschäftsstellenleiter Hochschulforum Digitalisierung -
Roger Erb
Vorstand Wissenschaft
10:05 – 10:35
Wissenschaft mit Haltung: Wie wir unsere Demokratie schützenAmrei Bahr wird auf der Garden:Stage des University:Future Festival eine Keynote zum Thema "Wissenschaft mit Haltung: Wie wir unsere Demokratie schützen" halte.
Amrei Bahr
10:50 – 11:20
Keynote: Vince KellenVince Kellen will be giving a keynote at the University:Future Festival. Further information will be available soon.
Vince Kellen
11:25 – 11:55
Diskriminierungserfahrungen auf dem CampusIn diesem Vortrag geht Prof. Dr. Karim Fereidooni auf empirische Forschungsbefunde zum Thema Diskirminierungserfahrungen von Studierenden an deutschen Hochschulen ein. Der Fokus des Vortrags liegt auf den folgenden Themenbereichen: Warum und in welcher Hinsicht werden Studierende diskriminiert und wie wirken sich diese Erfahrungen auf ihre Studien- und Lebenszufriedenheit aus? Abschließend werden Maßnahmen vorgestellt, die dem Diskriminierungsschutz dienen.
Karim Fereidooni
12:10 – 12:40
📚 From Student Voice to Student Power: Die studentische Vizepräsidentschaft als Zukunftsmodell der HocStudentische Vizepräsidentschaften sind eine neue Governance-Struktur, die sich aktuell an mehreren Hochschulen in Deutschland etabliert. Anders als klassische studentische Vertretungen sind studentische Vizepräsident:innen institutionell Teil der Hochschulleitung und bringen studentische Perspektiven direkt in strategische Entscheidungsprozesse ein.
Mit Einblick in die Praxis studentischer Vizepräsidentschaften an verschiedenen Hochschulen stehen vier zentrale Voraussetzungen im Fokus: Zugang zu Entscheidungsprozessen, institutionelle Infrastruktur, zeitliche Ressourcen und angemessene Vergütung. Teilnehmende erhalten konkrete Einblicke in die Implementierung, Herausforderungen und Wirkung dieses Governance-Modells sowie übertragbare Impulse für die strukturelle Integration studentischer Perspektiven in Hochschulen.
📚 Student Voices
Ira Helten
12:45 – 13:15
📚 Mit Polyvalenz aus der Polykrise: kooperative Lösungen für vernetzte ProblemeDie Session beleuchtet Potenziale und Herausforderungen von Hochschulkooperationen. Angesichts komplexer Problemlagen müssen Hochschulen kooperative Lösungen finden, die auf mehreren Ebenen wirken. Wie gelingt polyvalente Zusammenarbeit, wenn Kooperationen unter Finanzierungs-, Wettbewerbs- und Anpassungsdruck stehen?
Ausgehend von Ergebnissen der HFD Agora nährt sich der Talk Hochschulkooperationen zur digitalen Transformation aus einer Polyperspektive: Forschungsergebnisse zu Erfolgsfaktoren hochschulübergreifender Zusammenarbeit werden diskutiert. Ein Überblick zeigt rechtliche Vorgaben und Handlungsspielräume für Kooperationen. Praxisbeispiele illustrieren, wie sich die strategische Vernetzung entwickelt, um föderierte KI-Infrastrukturen, kollaborative Lehr-Lernangebote und Wissenstransfer zu fördern.
Die Sessionteilnehmenden lernen Ansätze kennen, Spannungen in Kooperationen auszubalancieren, um durch Zusammenarbeit die Resilienz des Hochschulsystems in der Polykrise zu stärken.
📚 Student Voices
Matthias Bandtel
Arndt, C., Ladwig, T., Trümper, S., & Knutzen, S. (2021). Digitale Hochschulbildungskonzepte – Hochschulverbünde – Fachdisziplinen. Multidirektionale Transferprozesse als Übersetzungs- und Schnittstellenaufgabe (Bridging). Technische Universität Hamburg. https://doi.org/10.15480/882.3298
Bosse, E., & Würmseer, G. (2020). Hochschulverbünde. Ein aktueller Überblick zu Rahmenbedingungen, Organisation, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren lehrbezogener Zusammenarbeit. HIS-Institut für Hochschulentwicklung.
Budde, J., & Friedrich, J.-D. (2024). Monitor Digitalisierung 360°. Wo stehen die deutschen Hochschulen? [Arbeitspapier]. Hochschulforum Digitalisierung. https://hochschulforumdigitalisierung.de/wp-content/uploads/2024/10/251028_HFD_Monitor_Digitalisierung-360_2324_WEB_RZ.pdf
Gilch, H., Beise, A. S., Krempkow, R., Müller, M., Stratmann, F., & Wannemacher, K. (2019). Digitalisierung der Hochschulen. Ergebnisse einer Schwerpunktstudie für die Expertenkommission For
13:15 – 14:15
Mittagspause14:15 – 15:20
Podcast: They Talk TechAuf dem University:Future Festival wird es eine Live-Aufzeichnung des Podcast They Talk Tech geben. Weitere Informationen folgen in Kürze.
Eva Wolfangel
15:35 – 16:05
Wenn Veränderung Alltag ist: Hochschulen im Wandel denken, gestalten und führenUniversitäten agieren fortwährend unter sich dynamisch ändernden Rahmenbedingungen und Anforderungen. Veränderung ist gelebter Normalzustand – und damit gleichzeitig Aufgabe wie Anspruch für strategische Hochschulentwicklung. Der Beitrag diskutiert sowohl sich ändernde Anforderungen im Außen – ausgehend von Finanzierung und Wettbewerb im Wissenschaftssystem ebenso wie Verschiebungen im politischen Kontext – ebenso wie im Innen – durch Organisations- und Fachkulturen ebenso wie Bedarfe von Mitgliedern der Institution Universität. Er zeigt Impulse, wie Hochschulleitung mit einer authentischen und dialogorientierten Haltung zu Führung Wege öffnen kann, um Veränderungen zu Chancen zu entwickeln. Dazu beleuchtet er an ausgewählten Beispielen, wie sich ändernde Anforderungen und Führung zusammenwirken, um Universität als lernfähige und veränderungsoffene Organisation auch in turbulenten Zeiten zukunftsstark zu positionieren.
Tanja Brühl
16:10 – 17:15
Souveränität unter DruckIn einer von Druck und Unsicherheit geprägten Zeit stehen Hochschulen unter einer Mehrfachbelastung: Sie sollen robuste, souveräne und zeitgemäße technologische Infrastrukturen schaffen. Sie sollen in ihren Strukturen und ihrer Kultur agiler werden. Sie sollen als demokratischer Stabilitätsanker fungieren. Und das alles mit knappen Ressourcen. Anders gesagt: Es geht um eine grundlegende strategische Selbstbehauptung der Hochschule.
Wir blicken in dem Panel auf das Spannungsfeld zwischen politischen Erwartungen, knappen Ressourcen und dem eigenen Anspruch, den digitalen Wandel nach eigenen Werten zu gestalten. Wie navigieren Leitungen durch diese Gemengelage, und welche Akzente müssen heute gesetzt werden, damit die Hochschule von morgen noch aus eigener Kraft steuerungsfähig bleibt? Wie gewinnen Hochschulen eigene Gestaltungsmacht und damit Souveränität zurück in einer Welt, deren digitale Spielregeln aktuell woanders geschrieben werden?
Rober Erb, Ulrike Tippe, Tanja Brühl, Stefan Wesner
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Rober Erb
Vorstand Wissenschaft der Stiftung Innovation in der Hochschullehre -
Ulrike Tippe
Präsidentin der TH Wildau und HRK-Vizepräsidentin für Digitalisierung und wissenschaftliche Weiterbildung -
Tanja Brühl
Präsidentin TU Darmstadt -
Stefan Wesner
CIO and Director IT Center University of Cologne (ITCC)
17:15 – 17:30
Closing - University:Future Festival Tag IModeratorin Linn Friedrichs schließt den ersten Tag des University:Future Festival 2026.
Linn Friedrichs
Landing:Stage Berlin
09:15 – 09:30
Good Morning Welcome Yoga Tag 1Beginnen Sie den ersten Festivaltag mit einer kleinen Aktivierung: In dieser Session mobilisieren wir Körper und Geist durch sanfte Dehnungen und leichte Übungen. Alle Bewegungen lassen sich im Sitzen und in normaler Kleidung durchführen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Gemeinsam schaffen wir einen bewegten und angenehmen Start in den Tag. Wir freuen uns auf Sie!
Lea Hansjürgen, Johanna Leifeld, Laura Jarmatz
-
Lea Hansjürgen
-
Johanna Leifeld
Imagining the Future -
Laura Jarmatz
Referentin im Hochschulforum Digitalisierung bei der Hochschulrektorenkonferenz
10:00 – 10:10
Die Partnerbühnen stellen sich vorIn diesem Format geben die Partnerbühnen des University:Future Festival 2026 einen Einblick in ihre Highlights und geben einen Ausblick auf die nächsten Festivaltage. Partnerbühnen gibt es in diesem Jahr in Braunschweig, Graz, Nürnberg und Essen und Hamburg.
Martin Ebner, Christina Schwalbe, Joachim Preusse, Christina Prof. Dr. Zitzmann, Michael Meyer
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Martin Ebner
TU Graz, Leiter Lehr- und Lerntechnologien, Dr. techn. habil. -
Christina Schwalbe
Co-Host der Open for Change:Stage von Universität Hamburg und OERcamp -
Joachim Preusse
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Christina Prof. Dr. Zitzmann
Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, Vizepräsidentin Bildung -
Michael Meyer
Dr. Michael Meyer Projektkoordinator Emerging Tech Lab Projekthaus der Technischen Universität Braunschweig
10:35 – 10:50
Interview mit Johanna Leifeld (HFD): Nicht neutral, nicht egal: KI-Nutzung an HochschulenKünstliche Intelligenz prägt derzeit wie kaum ein anderes Thema hochschulweite Diskussionen. Fragen rund um neue Prüfungsformate, Curriculumsentwicklung oder der Weiterentwicklung von Lehre stehen im Zentrum zahlreicher Debatten. Ein Aspekt bleibt jedoch oft unterbelichtet: Bias in KI-Systemen. Dabei ist längst bekannt, dass weder die Datensätze, noch die Entwickler:innen hinter KI-Systemen frei von Vorannahmen sind, und sich diese unweigerlich in den Systemen widerspiegeln. Umso erstaunlicher, dass dieses Thema bislang noch keinen breiten Eingang in den hochschulischen Diskurs gefunden hat. Johanna Leifeld gibt Einblicke in den aktuellen Stand der Auseinandersetzung, beleuchtet gesellschaftliche Folgen unreflektierter KI-Nutzung und fragt nach der Verantwortung von Hochschulen.
Johanna Leifeld
10:55 – 11:40
🌍 Shifting the Perspective - How to Encourage Meaningful Student Participation in Transformative TimesTertiary education is undergoing profound changes. Digitalisation and AI raise fundamental questions about skills and qualifications, learning pathways, and digital autonomy. They also challenge us to rethink the goal of tertiary education beyond the degree: how can students learn to think critically and navigate complexity? These conversations are often held without the most important stakeholders: the students. This all-student panel brings together voices from the Netherlands and Germany to shift that perspective. It shows that meaningful student participation is essential for successful digital transformation. Yet student engagement is under strain for multiple reasons. The question becomes then not why student voices matter, but how institutions can create conditions that enable meaningful engagement. Panelists will share examples and reflect on how students can be genuinely included. The audience will leave ready to put student voices at the centre of their own work.
🌍 Global Perspectives
Lea Bachus, Sam de Jong, Esther Eumann, Lot Peters
-
Lea Bachus
Programmmanagerin für Studentische Partizipation im Hochschulforum Digitalisierung -
Sam de Jong
Board member ISO -
Esther Eumann
Programme secretary at Npuls -
Lot Peters
Vice President of the Student Delegation, Utrecht University Council
11:55 – 12:45
Letting Go: Vom Ende guter IdeenIn Hochschulen entstehen ständig neue Ideen, Projekte und Innovationen. Doch nur selten sprechen wir darüber, was passiert, wenn sie nicht weitergeführt werden (können). In diesem Format schauen wir auf genau diesen Moment: das Loslassen.
Drei Gäste aus unterschiedlichen Bereichen erzählen von einem Projekt, einer Initiative oder einer Idee, die sie nicht weiterführen konnten oder bewusst beendet haben.
Im Zentrum stehen Fragen wie:
> Wann merkt man, dass eine Idee nicht weiterleben kann oder sollte?
> Welche Rolle spielen Ressourcen, institutionelle Strukturen oder Erwartungen?
> Und warum fällt es Organisationen oft so schwer, Dinge wirklich zu beenden?
> Im anschließenden Gespräch schauen diskutieren wir, ausgehend von den persönlichen Geschichten, was diese Erfahrungen über strukturelle Dynamiken in Hochschulen erzählen.
Lorenz Mrohs, Mandy Schiefner-Rohs
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Lorenz Mrohs
Lorenz Mrohs, Wissenschaftlicher Projektkoordinator, Projekt BaKuLe, Universität Bamberg -
Mandy Schiefner-Rohs
Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs, Vizepräsidentin für Lehre der RPTU Kaiserslautern-Landau und Professorin für Pädagogik mit Schwerpunkt Schulentwicklung.
13:15 – 14:15
Mittagspause15:20 – 15:40
Die U:FF-Partner stellen sich vorDas University:Future Festival ist auch 2026 wieder eine Kooperation von Stifterverband, Stiftung Innovation in der Hochschullehre und dem Hochschulforum Digitalisierung. Was macht das Format so besonders? Wie ist die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren? Und warum sind alle drei Partner jedes Jahr aufs neue wieder dabei? In diesem kurzweiligen Interviewformat stellen wir alle Fragen, die euch schon immer interessiert haben!
Marte Sybil Kessler, Anja-Lisa Scholl, Esther Bishop
-
Marte Sybil Kessler
Bereichsleiterin "Programm und Förderung", Stifterverband -
Anja-Lisa Scholl
Projektleiterin Hochschulforum Digitalisierung (Hochschulrektorenkonferenz) -
Esther Bishop
Teamleitung Austausch & Vernetzung, Stiftung für Innovation in der Hochschullehre
16:05 – 16:35
Future Skills im Schaufenster: Wenn Hochschule ins Einkaufszentrum ziehtInnenstädte stehen durch Leerstände, sinkende Frequenz, und knappe Ressourcen unter Druck. Gleichzeitig werden Future Skills nicht nur an den Hochschulen wichtig, sondern auch und vor allem in der Breite der Gesellschaft. Der Digital Learning Campus (DLC) in Schleswig-Holstein schafft dafür öffentliche Lernorte mitten in der Stadt. Am Beispiel des DLC-Lernorts im Lübecker Einkaufszentrum HaerderCenter zeigen wir, wie Laufkundschaft zu Lernenden wird. Mit Formaten von Afterwork-Talks über Maker-/Creative Space oder VR/360° bis zu Angeboten zur digitalen Gesundheitskompetenz ist der kostenfreie, barrieresensible Lernort längst kein Hochschulprojekt mehr, sondern entwickelt sich zum Teil der städtischen Infrastruktur. Wir geben Einblicke in den Lernort und teilen konkrete Learnings zu (1) passenden Formaten im öffentlichen Raum, (2) Partner*innen- und Community-Setup sowie (3) der Verzahnung mit der landesweiten Plattform dlc.sh zur Auffindbarkeit, Buchung und Skalierung.
Anja Lorenz, Ronny Röwert, Tina John, Juleka Schulte-Ostermann
-
Anja Lorenz
Institut für Interaktive Systeme, TH Lübeck -
Ronny Röwert
Managing Director Digital Learning Campus SH -
Tina John
Wissenschaftlicher Mitarbeiter -
Juleka Schulte-Ostermann
M.A. Erziehungswissenschaftlerin, Dipl.-Kriminologin, Projektentwicklerin ISy TH Lübeck, Projektleitung Digital Leanrning Campus Lernort Lübeck / TH Lübeck
Hochschulforum Digitalisierung. (2023). strategie digital – Lernräume (Ausgabe #04). Hochschulforum Digitalisierung.
Kohls, C. (2022). Hybride Umgebungen nutzbringend gestalten. DUZ Wissenschaft & Management, 9/2022, 16–20.
Rampelt, F., Matthes, W., Hannken-Illjes, K., Sandmeir, A., Gehrs, V., Horstmann, N., Kunz, A. M., Eigbrecht, L., Johannsen, T., Blum, S., Frank, S., Sutter, C., & Koch, H. (2025). Future Skills 2030. Ein aktualisiertes Framework für Zukunftskompetenzen. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.17910748
16:40 – 17:00
LAB Pitches Tag IAuf der Landing:Stage werden Eindrücke und Ergebnisse der Berliner Labs präsentiert.
Speaker:innen folgen
Berlin – Workshops
10:00 – 12:00
📚 AI Reflection Lab: KI-Nutzung im Studium neu denkenKI ist längst im Studienalltag angekommen, doch Reflexionsräume, in denen Studierende ihre Erfahrungen zwischen Effizienzgewinn, Unsicherheit und Prüfungsdruck teilen können, fehlen zumeist. Das studentische AI Reflection Lab schafft einen sicheren und strukturierten Austauschraum, in dem Studierende ihre eigene KI-Nutzung reflektieren und AI Literacy im Studienkontext weiterdenken können. Ausgehend von Leitfragen reflektieren die Teilnehmenden eigene Praktiken, tauschen Erfahrungen aus und diskutieren Leitlinien für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI im Studium. Ziel ist die Weiterentwicklung eines studierendenzentrierten “AI Reflection Framework“ mit Kompetenzdimensionen und Reflexionskriterien, das in der Hochschullehre als Diskussions- und Orientierungsgrundlage dienen kann.
📚 Student Voices
Katharina Westphal, Roksana Inga Rybicka
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Katharina Westphal
Katharina Westphal - DigitalChangeMaker HFD - Ruhr-Universität Bochum -
Roksana Inga Rybicka
Studentin an der EUV, Peer Tutorin für wissenschaftliche Schreiben & Lernen, Directorin für IT bei ELSA
12:10 – 13:15
📚 LEBENS-LAUF: Im Wettbewerb der Kompetenzen (Theaterworkshop)Sind Schulen und Universitäten bereits zu reinen "Kompetenzzentren" verkommen? Es gibt keine Stellenausschreibung mehr ohne die Forderung nach Kompetenzen. Der Lebenslauf wurde zu einem wortwörtlichen Lebens-LAUF, der Wettlauf setzt spätestens mit Schulabschluss ein. In performativen Spielprinzipien, inspiriert von der Inszenierung "Einige von uns" des deutschen Performancekunstkollektivs SheShePop fragen wir: Wenn Kompetenzen stets performed werden sollen, müssen wir sie dann wirklich besitzen?
📚 Student Voices
Jana Maier, Sebastian Lang
-
Jana Maier
Studentin Szenische Künste (Universität Hildesheim) -
Sebastian Lang
Researcher, Student Technische Universität Berlin
Eine junge Theatermacherin und ein unfertiger Philosoph leiten eine Kleingruppe durch den Workshop und ermutigen zum Selbstdenken, Handeln & Ausbrechen. Mit den Teilnehmer:innen wird eine Szene eingeübt, die mehrmals leicht verändert vorgetragen wird. Zuerst definieren wir das Material, dann verwischen die Grenzen zwischen Ich & Du, zwischen Wahrheit und Schwindel. Mit Kompetenzmappen, fiktiven Lebensläufen und Fragekatalogen brechen wir Hierarchien und eingübte Verhaltensmuster spielerisch auf.
13:15 – 14:15
Mittagspause14:15 – 15:20
UX Live Lab – Design-Duell für öffentliche BildungsplattformenWer eine öffentliche Bildungsplattform gestaltet, entscheidet mit jeder Designentscheidung darüber, was ins Rampenlicht rückt – und was im Hintergrund verschwindet, oft ohne genau zu wissen, wie attraktiv diese Setzungen wirken und ob Angebote wirklich ausgewogen sichtbar werden. Genau vor dieser Herausforderung stehen wir im Digital Learning Campus (DLC), der aus Hochschulen heraus für alle Bürgerinnen und Bürger entwickelt wird und auf dem Präsenz- und Online-Angebote um Aufmerksamkeit konkurrieren. In unserem interaktiven Design-Duell lassen wir konkrete Gestaltungsalternativen gegeneinander antreten: zwei Varianten, ein Zielkonflikt, eine Entscheidung. Die Teilnehmenden stimmen ab, begründen ihre Wahl und wir entwickeln daraus gemeinsam ein übertragbares Entscheidungsframework, mit dem sich eigene Plattformdilemmata strukturiert bearbeiten lassen.
Tina John, Anja Lorenz, Sofie Ostrau, Ronny Röwert
-
Tina John
Wissenschaftlicher Mitarbeiter -
Anja Lorenz
Institut für Interaktive Systeme, TH Lübeck -
Sofie Ostrau
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Interaktive Systeme, TH Lübeck -
Ronny Röwert
Managing Director Digital Learning Campus SH
Simonsen, J., & Robertson, T. (Eds.). (2013). Routledge international handbook of participatory design. Routledge.
15:35 – 16:40
KI, Bias und die Grenzen technischer LösungenKünstliche Intelligenz wird zunehmend mit dem Versprechen eingesetzt, Entscheidungen fairer, objektiver und effizienter zu machen. Zugleich zeigt sich, dass Bias fortbestehen oder sich sogar verstärken - selbst bei „bereinigten“ oder diversifizierten Trainingsdaten. Hochschulen stehen in dieser Phase digitaler Transformation unter besonderem Druck: Als epistemische Institutionen prägen sie demokratische Kultur und gesellschaftliche Zukunft aktiv mit. Bias wird damit zur Zukunftsfrage.
Der Workshop untersucht, warum Bias in KI kein rein technisches, sondern ein gesellschaftliches Problem ist, und weshalb bessere technische Lösungen allein strukturelle Ungleichheiten nicht auflösen können. Anhand von Szenarien aus dem Hochschulkontext analysieren die Teilnehmenden, wie institutionelle Rahmenbedingungen, Machtverhältnisse und Wissensordnungen in KI-Systeme eingeschrieben sind und entwickeln gemeinsam Reflexionsfragen für einen machtkritischen, Bias-sensiblen Umgang mit KI.
Sarah Becker, Johanna Leifeld, Katharina Mosene
-
Sarah Becker
Studentin @ Ruhr-Universität Bochum -
Johanna Leifeld
Imagining the Future -
Katharina Mosene
Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG)
Der Workshop ist interaktiv angelegt und verfolgt das Ziel, Bias in KI nicht primär als technisches, sondern als gesellschaftlich und institutionell eingebettetes Problem erfahrbar zu machen. Neben einem kurzen Input steht vor allem die gemeinsame Reflexion im Mittelpunkt. Teilnehmende interagieren sowohl in Kleingruppen als auch im Plenum und entwickeln gemeinsam ein differenziertes Verständnis davon, was ein machtkritischer und bias-sensibler Umgang mit KI bedeuten kann.
Zu Beginn arbeiten wir mit einem bewusst irritierenden Miniszenario, um typische Lösungslogiken offenzulegen, insbesondere die verbreitete Tendenz, zunächst technische Optimierungen vorzuschlagen.
Ein kurzer Input rahmt KI anschließend als soziotechnische Praxis. Dabei wird Bias nicht nur als Daten- oder Modellproblem, sondern als Ausdruck gesellschaftlicher Machtverhältnisse, institutioneller Routinen und epistemischer Ordnungen eingeordnet. Der Input bleibt bewusst knapp, um Raum für eigenes Denken zu lassen.
Im Zentrum steht eine durch Leitfragen (Was ist hier technisch? Was ist sozial oder institutionell bedingt? Welche impliziten Annahmen über Normalität, Leistung oder Wissen sind eingeschrieben?) strukturierte Gruppenarbeitsphase, in der die Teilnehmenden unterschiedliche Szenarien analysieren:
visuelle Kommunikation und die Darstellung von Berufsgruppen,
Bias in KI-Detektoren,
oder KI als Verstärker epistemischer Kanons und hegemonialer Wissensordnungen.
In der abschließenden Plenumsphase werden zentrale Beobachtungen zusammengeführt und wiederkehrende Muster reflektiert: Sind wir erneut bei technischen Lösungen gelandet? Welche strukturellen Faktoren wurden sichtbar? Wo liegen reale Gestaltungsspielräume für Hochschulen?
Zum Abschluss formulieren die Teilnehmenden drei zentrale Takeaways. Diese werden im Nachgang als digitale „Erinnerungspostkarten“ gestaltet und den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt, als Impuls, die Diskussion in ihre eigenen institutionellen Kontexte weiterzutragen
Berlin – Labs
10:00 – 12:00
📚 Wer prüft hier was und wenn ja, wie viele? Von Studierenden geprüft!Studierende haben Leistungs-, Hochschulen Reformdruck: Prüfungen sollen Lernfortschritte überprüfen, Fairness sichern, KI-Nutzung berücksichtigen und zugleich Future Skills fördern. Dieses Lab bringt eine konkrete Herausforderung mit: Wie lassen sich lernendenzentrierte, kompetenzfördernde Lehr- und Prüfungsformate entwickeln, die unter realen Bedingungen tragfähig sind?
In Design-Sprints transformieren die Teilnehmenden ein klassisches Prüfungsformat anhand konkreter Leitfragen (z.B. Wie müssen Prüfungen gestaltet sein, damit sie unter Bedingungen alltäglicher KI-Nutzung valide Aussagen über Kompetenzentwicklung erlauben? Wie verändert sich Fairness, wenn Studierende KI als Arbeitsmittel nutzen dürfen oder sollen?) Gemeinsam werden Kompetenzprofile, Bewertungsraster und ein Transferleitfaden erarbeitet. Das Ergebnis ist ein dokumentierter Prototyp für lernendenzentrierte Prüfungsgestaltung, der als Grundlage für weitere Diskussionen über zukunftsfähige Prüfungsformate dienen kann.
📚 Student Voices
Felix Jahn, Nicole Vögele
-
Felix Jahn
Future Scout, Stifterverband | Architekturstudent, TUM | studentischer Mentor, HFD -
Nicole Vögele
Westfälische Hochschule Gelsenkirchen im Master Medieninformatik; DCM 2026 x Shaping Learning
12:10 – 13:15
📚 Lehre made by Studis: Traut euch endlich!Viele Studierende entwickeln eigene Lehrangebote, kuratieren Inhalte oder schaffen Lernräume, jedoch werden diese selten Teil der offiziellen Hochschullehre. Wie lässt sich dieses Potenzial strukturell nutzen? Wie schaffen wir es, studentische Stimmen nachhaltig und breit wirksam in die inhaltliche Ausarbeitung, Weiterentwicklung und Richtungsbestimmung von Hochschullehre einzubinden? Wir laden ein zur Diskussion mit engagierten Studierenden und entwickeln, welche Strukturen es braucht, damit studentische Stimmen echten Einzug finden. Im Besonderen schauen wir uns dabei an, wie bereits bestehende studentische Initiativen in die Hochschullehre eingebunden werden können und entwickeln gemeinsam konkret umsetzbare Maßnahmen.
📚 Student Voices
Robin Wensky, Laura Ragab N/A, Johannes Wagner
-
Robin Wensky
Executive Board Member at Student Network for Open Science -
Laura Ragab N/A
Student Networrk for Open Science (Educational Team) -
Johannes Wagner
Co-Head of Education at Student Network for Open Science
13:15 – 14:15
Mittagspause14:15 – 16:15
Wissenschaftliche Abschlussarbeiten im Zeitalter der Künstlichen IntelligenzWir erleben an den Hochschulen derzeit eine Unsicherheit in Bezug auf den Umgang mit KI in wissenschaftlichen Abschlussarbeiten. Die Integration generativer KI-Systeme in wissenschaftliche Arbeitsprozesse erfordert eine grundlegende Neuausrichtung der Prüfungsarchitektur insbesondere im Hinblick auf schriftliche Abschlussarbeiten. Aufbauend auf unser im Herbst 2025 erschienenes HFD-Diskussionspapier möchten wir ein Lab veranstalten und mit den Teilnehmenden erarbeiten, wie die unbestreitbaren Potenziale von KI als kognitives Werkzeug in schriftlichen Prüfungsprozessen nutzbar gemacht werden können, ohne dabei die fundamentalen Säulen guter wissenschaftlicher Praxis zu untergraben.
Annabell Bils, Doris Weßels, Jannica Budde
-
Annabell Bils
FernUniversität in Hagen, managing director, Centre for Learning and Innovation -
Doris Weßels
Zukunftslabor Generative KI an der FuE-Zentrum HAW Kiel GmbH -
Jannica Budde
Senior Project Manager Hochschulforum Digitalisierung
Weßels D., Bils A., Budde J. (2025). Wissenschaftliche Abschlussarbeiten im KI-Zeitalter. Disruption, Herausforderungen und neue Bewertungsansätze. Diskussionspapier Nr. 38. Berlin: Hochschulforum Digitalisierung. https://hochschulforumdigitalisierung.de/wp-content/uploads/2025/10/HFD_DP_38_wissenschaftliche_Abschlussarbeiten_im_KI-Zeitalter.pdf
Berlin – Networking
10:00 – 12:00
Netzwerktreffen "Digitale Hochschule der Zukunft" des Bitkom e.V.Wie müssen sich Hochschulen neu aufstellen, um im digitalen Zeitalter zukunftsfähig zu bleiben?
Das Netzwerk "Digitale Hochschule der Zukunft" bringt Unternehmen der Digitalwirtschaft mit privaten und öffentlichen Hochschulen zusammen, um gemeinsam an dieser Frage zu arbeiten.
Lewis Erckenbrecht
Gemeinsam mit externen Expert:innen diskutieren wir die aktuellen Themen und Handlungsfelder einer ganzheitlichen Hochschuldigitalisierung. Dabei liegt der Fokus auf der Erarbeitung gemeinsamer Positionen und Handlungsempfehlungen.
12:10 – 13:15
KI-Campus-Meetup: Gemeinsam KI-Kompetenzen an Hochschulen stärkenDieses Community-Meetup richtet sich an Hochschulakteure und -akteurinnen, die KI-Kompetenzen an ihren Einrichtungen auf- und ausbauen möchten. Ausgangspunkt ist das BMBF-geförderte Projekt „KI-Kompetenzen an Hochschulen stärken“ sowie der KI-Campus – eine gemeinnützige Lernplattform mit frei zugänglichen KI-Bildungsangeboten für den DACH-Raum. Die Konsortialpartner stellen Ziele, Strukturen und Nutzungsmöglichkeiten des KI-Campus vor und zeigen anhand konkreter Beispiele, wie Hochschulen die entwickelten Lernangebote und Open Educational Resources nutzen und weiterentwickeln können. Das Format legt einen starken Fokus auf Austausch und Vernetzung: Teilnehmende können Bedarfe einbringen, Kooperationen anstoßen und sich über Mitwirkungsmöglichkeiten informieren
Annika Lübben, Stefan Göllner
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Annika Lübben
Wissenschaftliche Referentin Future Skills & KI, Stifterverband -
Stefan Göllner
Innovation-Manager für Future Skills und KI | KI-Campus (Stifterverband)
13:15 – 14:30
Future Perspectives PicnicKommt vorbei zu einer besonderen Mittagspause im Future Camp: Die Future Scouts des Stifterverbands und der Reinhard Frank-Stiftung laden auf Ihre Picknickdecken ein. Ihre “Picknickkörbe” sind gefüllt mit spannenden Impulsen und Perspektiven: von personalisierten Lernpfaden über neue Lernräume bis hin zu Zukunftskompetenzen und der Frage, wie Hochschulen sich heute für morgen aufstellen können.
Als moderne Pfadfinder:innen der Zukunft sind sie interdisziplinär und im ganzen Land unterwegs. Dabei landen zentrale Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten des Hochschulsystems unter der Lupe der Future Scouts - immer mit dem Ziel, mithilfe eigener Beiträge langfristig wirksame strukturelle Veränderungen zu ermöglichen.
Lasst euch inspirieren, bringt eure Fragen ein und schreibt eure Gedanken auf die nächstbeste Serviette. Bei einem gemeinsamen Mittagessen entsteht so ein Raum, um gemeinsam neue Pfade in die Zukunft zu erkunden.
Future Scouts
14:45 – 15:15
Vernetzung: Speed-Dating (Tag 1)Raus aus der eigenen Bubble: Das Team vom University:Future Festival lädt zum Kennenlernen ein! An jedem der beiden Präsenztage bieten wir zur Vernetzung ein Speed-Dating-Format ein. In kurzen Abständen lernen sich Teilnehmende gegenseitig kennen. Gute Fragen, spannende Menschen, neue Perspektiven!
Johanna Leifeld
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