NRW:Stage Essen
Auf der NRW:Stage steht das Thema Innovative Learning im Mittelpunkt. Dabei geht es um aktuelle Ansätze und Entwicklungen rund um digitale Lehre, Barrierefreiheit und die Lehr- und Lernmethoden der Zukunft. Im Fokus steht die gesamte Bandbreite der Angebote in NRW.

Die Präsenzbühne in Essen wird organisiert von ORCA.nrw in Zusammenarbeit mit der Rechtsinformationsstelle ORCA.nrw, den Hochschuldidaktiknetzwerken hdw nrw und Hochschuldidaktik NRW, den LMS-Kompetenzzentren Moodle.nrw und ILIAS.nrw, KI:edu.nrw, dem Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw sowie dem Universitätsverbund digiLL.
Eckdaten: ORCA.nrw lädt in Zusammenarbeit mit der Rechtsinformationsstelle ORCA.nrw, den Hochschuldidaktiknetzwerken hdw nrw und Hochschuldidaktik NRW, den LMS-Kompetenzzentren Moodle.nrw und ILIAS.nrw, KI:edu.nrw, dem Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw sowie dem Universitätsverbund digiLL am 22. Juni ins Unperfekthaus in Essen ein. Das Programm auf der NRW:Stage startet um 9:30 Uhr und endet um 17:30 Uhr.
Location: Unperfekthaus, Friedrich-Ebert-Straße 18-20, 45127 Essen.
Anreise:
Mit ÖPNV: Für die Anreise nutzen Sie ab Essen Hauptbahnhof den öffentlichen Nahverkehr und steigen Sie an der Haltestelle „Berliner Platz“ aus.
Mit dem Auto: Alternativ können Sie im 24h-Parkhaus am Weberplatz parken.
Mit dem Fahrrad: Fahrradständer finden Sie direkt vor dem Unperfekthaus.
Keynote-Speaker:innen
Rahmenprogramm
Bühnenprogramm
Keynote-Speaker:innen (Auswahl)

Silke Kirberg
Leitet den Arbeitsbereich eLearning im Ressort für Studium und Lehre an der Hochschule Niederrhein

Serap Biligin
Rechtsinformationsstelle ORCA.nrw (FernUniversität Hagen)

Carsten Bender
Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw (TU Dortmund)
Rahmenprogramm
Auch abseits des Bühnenprogramms der NRW:Stage haben Sie den ganzen Tag über vielfältige Möglichkeiten, Personen und Institutionen rund um digitale Lehre und Lernen in NRW kennenzulernen. Zahlreiche Workshops laden dazu ein, sich inspirieren zu lassen. Die Landesinitiative für Forschungsdatenmanagement – fdm.nrw präsentiert sich mit einem Stand. Außerdem macht das Projekt KlimaOER mit seinem Klimakoffer den Klimawandel experimentell erfahrbar.
Das Community-Treffen des Kompetenzzentrums Digitale Barrierefreiheit.nrw ist in das Rahmenprogramm des Tages auf der U:FF NRW:Stage in Essen eingebettet und findet am Vormittag statt. Vier Jahre Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw bedeuten auch vier Jahre Netzwerkarbeit der Hochschulen in NRW für mehr Barrierefreiheit in Studium und Lehre. In drei Netzwerken tauschen sich die Akteur*innen regelmäßig über Good Practice und Synergien in den Bereichen barrierefreie Webauftritte, digitale Anwendungen in Studium und Lehre sowie den Einsatz von assistiven Technologien aus. Beim University:Future Festival treffen sich die Netzwerke erstmals in Präsenz. Das Kompetenzzentrum organisiert ein Austausch- und Workshopprogramm, das auch für interessierte Besucher*innen der NRW:Stage offensteht.
Am Nachmittag laden wir zur Teaching Clinic ein: Ab 14:15 Uhr können Sie Ihre Fragen rund um die Lehre direkt an die Expert*innen von KI:edu.nrw, Moodle.nrw, ILIAS.nrw, dem Netzwerk hdw nrw, dem Netzwerk Hochschuldidaktik NRW, dem Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw und dem Universitätsverbund digiLL richten. Sie haben die Möglichkeit, vor der Veranstaltung Slots zu buchen. Außerdem laden wir im Nachmittagsbereich zum Austausch und zur Vernetzung im Wintergarten, unserem Community Space mit Dachterrasse, ein.
Bühnenprogramm
NRW:Stage
09:30 – 10:00
Eröffnung NRW:Stage EssenPD Dr. Markus Deimann eröffnet die NRW:Stage. Gemeinsam mit allen organisierenden Partner*innen - Moodle.nrw, ILIAS.nrw, dem Kompetenzzentrum Digitale barrierefreiheit.nrw, hdw NRW, dem Netzwerk Hochschuldidaktik NRW, KI.edu.nrw und dem Universitätsverbund digiLL - begrüßt er die Gäste in Essen und Zuhause.
Markus Deimann
10:05 – 10:35
STACK.nrw: Digitale Prüfungen mit automatisiert bewerteten Aufgaben,von der Infrastruktur zur PraxisDigitale Prüfungen mit automatisiert bewerteten Aufgaben gewinnen in der Hochschullehre zunehmend an Bedeutung. Das Projekt STACK.nrw adressiert die zentrale Herausforderung, wie solche Prüfungsformate qualitätsgesichert, skalierbar und nachhaltig umgesetzt werden können. Der Beitrag gibt zunächst einen Überblick über Ziele, Struktur und Ansatz des Projekts und zeigt, wie Lehrende bei der Erstellung, Nutzung und Weiterentwicklung von Aufgaben unterstützt werden. Am Beispiel der Datenbank ATLAS wird anschließend konkret erläutert, wie Aufgaben kollaborativ entwickelt, gepflegt und in digitalen Prüfungen sowie im E-Assessment eingesetzt werden können. Teilnehmende erhalten Einblicke in organisatorische, technische und didaktische Aspekte sowie Anregungen für die eigene Praxis.
Jörg Horst, Tatiana Schenck
-
Jörg Horst
Prof. Dr. rer. nat. Jörg Horst, Hochschule Bielefeld, -
Tatiana Schenck
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Bielefeld
10:50 – 11:20
Fall des Monats live: Rechtliche Rahmenbedingungen für die Erstellung von LehrmaterialienDer Vortrag gibt anhand eines Urteils des OLG Nürnberg Einblicke in die urheberrechtlichen Fragestellungen, die bei der Erstellung und Nutzung fremder Materialien im Rahmen der Lehre eine Rolle spielen. Im Zentrum steht die Frage, wann und in welchem Umfang fremde Werke für Lehrzwecke genutzt werden dürfen. Dabei wird eingeordnet, welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen und welche Grenzen zu beachten sind. Im Anschluss stehen die Vortragenden für Fragen zur Verfügung.
Lara Trompeter, Serap Bilgin
11:25 – 11:55
Mehr als ›Leuchttürme‹. Von der experimentellen Lernumgebung zum RaumstandardLehr- und Lernraumprojekte an Hochschulen bewegen sich häufig in einem Spannungsfeld: Einzelne ‚innovative‘ Modellräume entstehen unter schwierigen ökonomischen Rahmenbedingungen. Leuchtturmprojekte befinden sich nicht selten in einem Umfeld, das in der Breite von didaktisch oder technisch veralteter Infrastruktur geprägt ist. Die ‚Skalierung‘ von Modellräumen bleibt ein ungelöstes Problem. Unser Beitrag setzt bei dieser Spannung an: Er zeigt am Beispiel des „Raumlabors Philologie“, wie die Ruhr-Universität Bochum (RUB) aus experimentellen Raumsettings heraus ein zukunftsorientiertes Raumportfolio entwickelt. Die RUB durchläuft gerade eine umfassende Phase der Campussanierung, die sie mit dem Projekt „Flächen der Zukunft“ auch didaktisch-konzeptionell begleitet. In unserem Input werden wir – mit Transferpotential für andere Hochschulen – datengestützt zeigen, vor welchen Herausforderungen die Lehr-Lernraumentwicklung an der RUB steht und wie die konkreten Nutzungserfahrungen des Raumlabors in die strategische Campusentwicklung eingehen.
Robert Schütze, Malte Kleinwort
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Robert Schütze
Ruhr-Universität Bochum, Zentrum für Wissenschaftsdidaktik -
Malte Kleinwort
Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Digitalbeauftragter an der Fakultät für Philologie der Ruhr-Universität Bochum
12:10 – 12:40
Vom Artefakt zum System: Game Development als didaktische MethodeHochschullehre steht unter dem Anspruch kontinuierlicher Weiterentwicklung und Qualitätssicherung. Gleichzeitig geraten klassische produktionsorientierte Formate vor dem Hintergrund generativer KI unter Druck: Produkte lassen sich zunehmend ohne tiefes fachliches Verständnis erzeugen, Lernprozesse werden schwerer sichtbar. In Game Jams unseres Arbeitskreises ProLudens zeigt sich ein anderer Zugang: Wenn Lernende Inhalte spielerisch umsetzen und eigene Spielkonzepte entwickeln, setzen sie sich intensiv mit dem Lerngegenstand auseinander. Didaktisch kohärente Spiele erfordern Transferleistungen, bei denen Lerninhalte in regelbasierte Systeme, Mechaniken und Wirkungslogiken übersetzt werden. Der Fokus verschiebt sich vom Produzieren einzelner Artefakte hin zum Modellieren von Systemen.
René Barth, Leon Noel Micheel
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René Barth
Gründer des Arbeitskreises ProLudens und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der MLU Halle-Wittenberg -
Leon Noel Micheel
Gründungsmitglied ProLudens
12:45 – 13:15
Accessible Materials: Essentials for EducatorsDigitale Lehr- und Lernmaterialien sind häufig nicht barrierefrei – mit erheblichen Folgen für Teilhabe und Chancengleichheit. Der Workshop beleuchtet typische Barrieren und strukturelle Herausforderungen in der Gestaltung und Auswahl von Materialien in Schule und Hochschule. Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigene Materialpraxis, entwickeln ein Problembewusstsein für inklusive digitale Didaktik und lernen zentrale Prinzipien, Tools und Standards kennen. Kurze Praxisimpulse dienen der Illustration und Diskussion. Ziel ist es, Lehrende und (zukünftige) Lehrkräfte für digitale Barrierefreiheit zu sensibilisieren und sie als Multiplikator:innen für inklusive Bildung zu stärken.
Marie-Luise Schütt, Susanne Peschke
-
Marie-Luise Schütt
Universität Hamburg, PostDoc -
Susanne Peschke
Universität Hamburg, Koordinatorin für digitale Barrierefreiheit in Studium Lehre
Brnic, M., Degenhardt, S., Edelsbrunner, S., Erdel, T., Greefrath, G., Kargl, B., Lathan, H., Macchia, V., Mönter, L., Schön, S., Schütt, M.-L., Torri, S., Wetzel, M., & Ebner, M. (2025). A digital textbook for everyone: Accessible and interactive, from concept to use. CDV. https://doi.org/10.5281/zenodo.18313228
Schütt, Marie-Luise (2025). Bildeinsatz im Fremdensprachenunterricht: Chancen und Grenzen von Alternativtexten für Schüler:innen mit Beeinträchtigung des Sehens und Blindheit. In: Degenhardt, Sven (Hrsg.), Inklusion bei
Beeinträchtigung des Sehens und Blindheit. Stuttgart: Kohlhammer, S. 161–181.
UNICEF (2019). Accessible Digital Textbooks using Universal Design for Learning (UDL). New York: United Nations Children’s Fund.
Unter Nutzung eines Audience Response Systems (hier: Particify) wird die Interaktion mit den Teilnehmer:innen von Beginn an umgesetzt (bspw. Aktivierung von Vorwissen zur barrierefreien Gestaltung, Erfahrungen). Mit Hilfe einer digitalen Pinnwand werden notwendige Basisinformationen zur Verfügung gestellt; zusätzlich sind die Teilnehmer:innen hier aufgefordert ggf. gezielt Informationen zu ergänzen. Wesentlicher Bestandteil des Workshops ist im Weiteren, dass die Teilnehmer:innen ihre eigenen Materialien (Publikationen, Arbeitsblätter) in den Workshop einbringen und bearbeiten können.
13:15 – 14:15
Mittagspause14:15 – 15:20
Hochschullehre digital gestalten: Einblicke in erfolgreiche Ansätze aus NRWDie Podiumsdiskussion bringt Expert*innen aus allen relevanten Bereichen der digitalen Hochschullehre in Nordrhein-Westfalen zusammen. Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit in NRW. Innovative Learning – was bedeutet das konkret für die jeweiligen Organisationen und was können sie gemeinsam erreichen, was alleine nicht möglich wäre?
Markus Deimann, Martin Bovermann, Klaus Vorkauf, Carsten Bender, Martina Emke, Nadine Lordick, Jan Smetana, Alexandra Habicher, Silke Kirberg
-
Markus Deimann
Geschäftsführer des Landesportals ORCA.nrw -
Martin Bovermann
Ruhr-Universität Bochum, Moodle.nrw -
Klaus Vorkauf
Fachhochschule Dortmund, ILIAS.nrw -
Carsten Bender
Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw -
Martina Emke
Netzwerk hdw nrw -
Nadine Lordick
Schreibzentrum (RUB) -
Jan Smetana
Netzwerk Hochschuldidaktik NRW -
Alexandra Habicher
Universitätsverbund digiLL -
Silke Kirberg
Hochschule Niederrhein
15:35 – 16:05
Wissenstransfer immersiv gestalten: Von der didaktischen Idee zur strategischen ImplementierungImmersive Technologien (XR) bieten enorme Potenziale für den Wissenstransfer, vor allem dann, wenn sie didaktisch-strukturell eingebettet sind. Am Beispiel des XR-Labs der TH Köln zeigt dieser Beitrag den Aufbau einer XR- Infrastruktur auf, die weit über die Hardware-Bereitstellung hinausgeht. Im Fokus steht der systematische Übergang von punktuellen Anwendungen hin zu einer strategischen Verankerung in der wissenschaftlichen Weiterbildung. Vorgestellt wird ein praxisorientiertes Phasenmodell, das von der Bedarfsanalyse über die didaktische Konzeption bis zur Implementierung reicht. Dabei werden Lehrende sensibilisiert, Curricula angepasst und Programme verstetigt. Der Beitrag verdeutlicht, wie durch Co-Creation zwischen Fachdisziplinen und Mediendidaktik Synergien entstehen. Ziel ist es aufzuzeigen, wie Struktur, Didaktik und Technologie zusammenwirken, um immersive Weiterbildung nachhaltig umzusetzen.
Jenny Pomino
- Stracke, C. M., Bothe, P., Adler, S., Heller, E. S., Deuchler, J., & Pomino, J. (2025). Immersive virtual reality in higher education: A systematic review of the scientific literature. Virtual Reality, 29, 64.
- Llanos‑Ruiz, D., Abella‑García, V., & Ausín‑Villaverde, V. (2025). Learning beyond realities: Exploring VR, AR, and MR in higher education. Discover Education, 4, 151.
- Mulders, M., Buchner, J., & Kerres, M. (2020). Lernen mit immersiven Medien: Ein Überblick über den Stand der Forschung
- Wölfel, M. (2023). Immersive virtuelle Realität: Grundlagen, Technologien, Anwendungen. Springer Vieweg.
16:10 – 16:40
Zocken, Streamen, Reflektieren: Neue Wege der HochschullehreUnsere Welt ist stark von digitalen Medien, Streaming-Plattformen und Games geprägt. Hochschulbildung, die Studierende erreichen will, muss deren Lebensrealität aufgreifen und Lernformate entwickeln, die Relevanz, Interaktion und Reflexion verbinden. Der Beitrag zeigt auf, wie innovative Lehrformate die Hochschulbildung bereichern und nachhaltige Lernprozesse fördern können. Im Fokus steht die Integration mediendidaktischer Ansätze, die Studierende anregen, globale Herausforderungen zu reflektieren sowie individuelle Lösungsansätze zu entwickeln. Vorgestellt werden evaluierte Praxisbeispiele, darunter die Kursreihen „Zocken gegen die Klimakrise“, „Planetary Health Challenge“ und „Herr der Ringe und Co. - Was wir aus Fantasyfilmen lernen können“. Der Beitrag möchte Lehrende ermutigen, eigene Lernformate zu konzipieren und zu erproben, die Studierenden ermöglichen, mit Spaß zu lernen.
Julia Nitsche, Jan Ehlers
-
Julia Nitsche
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Didaktik und Bildungsforschung im Gesundheitswesen, Universität Witten/Herdecke -
Jan Ehlers
Chair of Didactics and Educational Research in Healthcare
16:45 – 17:15
Wir schaffen das - zusammen: dezentrale souveräne KI-Infrastruktur‘Souveränität’, insbesondere im digitalen Raum, wird zunehmend von einer Floskel zu einem ernstzunehmenden Thema – nicht zuletzt durch die aktuelle Weltlage. Somit stellt sich für Hochschulen die Frage nach Möglichkeiten der Bereitstellung von souveräner KI-Infrastruktur mit hoher Relevanz. Deutschlandweit haben sich erste Ansätze der Bereitstellung an einzelnen Hochschulen und an zentralen Einrichtungen geformt und erfolgreich etabliert. Im Raum stehen dabei jedoch stets die Fragen der Skalierbarkeit, Resilienz und Kosten. Daher stellen wir unseren Ansatz einer dezentralen souveränen und skalierbaren KI-Infrastruktur aus NRW vor, der „bottom-up“ schnelles iteratives Prototyping und Erkenntnisgewinne ermöglicht.
Tim Trappen
17:15 – 17:30
Closing NRW:Stage: Recap und VerabschiedungZum Abschluss der NRW:Stage blickt PD. Dr. Markus Deimann zurück auf einen erignisreichen Festivaltag und lässt die Highlights auf und abseits der Bühne Revue passieren.
Markus Deimann
NRW:Stage – Workshops Raum 432
10:45 – 11:55
Digitale Barrierefreiheit in Studium und Lehre umsetzen – Einblicke in die Strategien der NRW- HochsWie lässt sich der gesetzliche Auftrag zur Umsetzung digitaler Barrierefreiheit an Hochschulen strategisch umsetzen? Wir geben euch einen Überblick über zentrale Erkenntnisse aus unseren Strategiegesprächen mit den Leitungen der NRW-Hochschulen, die wir als Kompetenzzentrum digitale Barrierefreiheit.nrw im Frühjahr 2026 geführt haben. Im Fokus stehen dabei:
- strategische Handlungsfelder und zentrale Herausforderungen (z. B. Steuerungsinstrumente, Beratung von Studierenden, Unterstützung der Lehre),
- wiederkehrende Themen und erfolgreiche Lösungsansätze,
- mögliche Ansätze für die weitere Zusammenarbeit und
- ein Blick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Anschließend geben zwei Hochschulen Einblicke in ihre Strategieprozesse. Sie berichten über:
- die Gestaltung und Organisation ihrer Strategieentwicklung,
- Beteiligungs- und Kommunikationsformate,
- Herausforderungen im Prozess,
- sowie zentrale Erfolgsfaktoren und Lessons Learned
Anschließend gibt es Raum für Fragen und Austausch.
Carsten Bender, Micheal Feinermann, Anne Haage, Sabrina Januzik, Rose Jokic, Anne Pferdekämper-Schmidt
-
Carsten Bender
Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw -
Micheal Feinermann
Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw -
Anne Haage
Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw -
Sabrina Januzik
Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw -
Rose Jokic
Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw -
Anne Pferdekämper-Schmidt
Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw
12:10 – 13:05
Session 1: Barrierefreie Hochschuldokumente: von der Dauerbaustelle zum PlanBarrierefreie Dokumente sind für Hochschulen eine große Herausforderung: Die Vielzahl studien- und prüfungsrelevanter PDF-Dokumente, unterschiedliche Zuständigkeiten, begrenzte personelle Ressourcen und ein heterogener Wissensstand zur Barrierefreiheit machen die Aufgabe besonders anspruchsvoll. Der Workshop des Kompetenzzentrums digitale Barrierefreiheit.nrw nimmt strategische, organisatorische und technische Aspekte dieser Aufgabe in den Blick und diskutiert, wie Verantwortlichkeiten klarer gefasst und Prozesse besser koordiniert werden können. Ein besonderer Fokus liegt auf den Synergien, die durch hochschulübergreifende Zusammenarbeit und das Kompetenzzentrum digitale Barrierefreiheit entstehen können – etwa durch Vorschläge für Musterdokumente, den Austausch von Good Practice und notwendiger Software sowie abgestimmter Wissensvermittlung.
Anne Haage
13:15 – 14:15
MittagspauseNRW:Stage – Workshops Raum 154
10:00 – 12:00
Lehren unter Druck: Konflikt, Affekt und VerantwortungWas passiert, wenn gesellschaftliche Konflikte in Lernräume hineinwirken? In Zeiten von Polarisierung, Krieg oder Migration werden Lehr- und Bildungssettings zunehmend von emotional aufgeladenen Diskussionen geprägt. Viele Lehrende und Bildungspraktiker erleben solche Situationen als herausfordernd und suchen nach Orientierung.
Der Workshop bietet einen reflexiven Raum, um konflikthafte Lehrsituationen besser zu verstehen. Anhand von Fallvignetten aus realen Bildungssettings analysieren wir gemeinsam Dynamiken wie emotionale Spannungen, unterschiedliche Perspektiven und implizite Machtverhältnisse.
Ziel ist es, Handlungssicherheit im Umgang mit schwierigen Situationen zu stärken und Konflikte als produktiven Bestandteil von Lernprozessen zu erschließen.
Ines Gottschalk
Der Workshop ist dialogisch und fallbasiert aufgebaut und lebt von der aktiven Beteiligung der Teilnehmenden.
Nach einer kurzen Einführung in zentrale Begriffe und Perspektiven arbeiten die Teilnehmenden in Kleingruppen mit anonymisierten Fallvignetten aus konfliktsensiblen Bildungssettings. Sie analysieren gemeinsam, welche Dynamiken in den Situationen wirksam werden (z. B. emotionale Spannungen, unterschiedliche Perspektiven, implizite Machtverhältnisse).
Die Ergebnisse werden im Plenum zusammengeführt und durch moderierte Austauschphasen vertieft. Dabei reflektieren die Teilnehmenden unterschiedliche Deutungen und ihre eigenen Positionierungen.
Der Workshop kombiniert Input, Gruppenarbeit und gemeinsame Reflexion und zielt auf eine vertiefte Analyse sowie die Entwicklung professioneller Handlungssicherheit.
12:10 – 13:15
Vom Raum zur Wirkung: Lernraumszenarien systematisch entwickelnImmer mehr Hochschulen setzen auf neue Lernräume mit flexiblen Möbeln, hybrider Medientechnik und Experimentierflächen. Unter wachsendem finanziellem, zeitlichem und organisatorischem Druck bleiben didaktische Potenziale oft ungenutzt. Wie kann der Raum klassische Formate bereichern? Wie können Studierende digital kollaborieren oder KI-Avatare für Pitch-Trainings einsetzen? Wie lassen sich hybride Kolloquien umsetzen? Es fehlen praxisnahe Szenarien für innovatives Lehren, Lernen und Prüfen.
Im Workshop entwickeln die Teilnehmenden Lehr-, Lern- und Prüfszenarien für innovative Lernräume. Nach einem Impuls zum Freiraum-Projekt „CampusLab“ der Hochschule Koblenz erarbeiten wir gemeinsam mithilfe unseres Morphologischen Kastens individuelle Raumlösungspfade, die Parameter wie Lernformate, Kompetenzen, Prüfungsformen und räumliche Anforderungen zielgerichtet zusammenführen. Die Teilnehmenden erhalten einen Baukasten, um innovative Lernraumszenarien an ihrer Hochschule weiterzuentwickeln.
Dr. Florian Lückenbach, Stephan Schmitz, Jutta Reinemann
-
Dr. Florian Lückenbach
Hochschule Koblenz I Kompetenzzentrum Studium und Lehre I Team Studium -
Stephan Schmitz
Projektkoordinator -
Jutta Reinemann
Hochschule Koblenz I Qualität in Studium und Lehre I Team Studium
Im Workshop entwickeln die Teilnehmenden Lehr-, Lern- und Prüfszenarien für innovative Lernräume. Nach einem Impuls zum Freiraum-Projekt „CampusLab“ der Hochschule Koblenz erarbeiten wir gemeinsam mithilfe unseres Morphologischen Kastens individuelle Raumlösungspfade, die Parameter wie Lernformate, Kompetenzen, Prüfungsformen und räumliche Anforderungen zielgerichtet zusammenführen. Die Teilnehmenden erhalten die Whiteboard-Ergebnisse sowie einen Baukasten, um innovative Lernraumszenarien an ihrer Hochschule weiterzuentwickeln.
13:15 – 14:15
Mittagspause14:15 – 16:45
Teaching Clinic: Rechtsinformationsstelle ORCA.nrw sowie Thema OERIm Rahmen der Teaching Clinic berät das Team der Rechtsinformationsstelle ORCA.nrw gemeinsam mit dem Team der Geschäftsstelle ORCA.nrw in einem Raum. Die Rechtsinformationsstelle beantwortet Fragen zu Urheberrecht (z. B. CC-Lizenzen, Plagiatssoftware),
Datenschutzrecht (z. B. im Zusammenhang mit Evaluationen, LMS, CMS), Persönlichkeits- und Markenrecht, KI in der Lehre, Internet- und Medienrecht, Prüfungsrecht (insb. in Hinblick auf E-Prüfungen). Nimet Mustagni aus der ORCA.nrw-Geschäftsstelle beantwortet Fragen zum Thema OER.
Nimet Mustagni, Lara Trompeter, Serap Bilgin
-
Nimet Mustagni
ORCA.nrw -
Lara Trompeter
Rechtsinformationsstelle ORCA.nrw -
Serap Bilgin
Rechtsinformationsstelle ORCA.nrw
NRW:Stage – Workshops Raum 453
10:00 – 12:00
KI-Tutoren als Killerapplikation in der LehreWährend die KI an vielen Stellen in den Hochschulen Veränderungsdruck erzeugt, liegen durchaus auch Chancen in dem technischen Wandel, vor allem für Didaktik und Leistungsdiagnostik. Unser Workshop wird die Frage beantworten, wie sich Chatbots rechtssicher und didaktisch sinnvoll in der Lehre nutzen lassen, welche technischen Voraussetzungen gegeben sein müssen, welche Qualitätsanforderungen ein solcher Bot als bereitgestelltes 'Hilfsmittel' prüfungsrechtlich erfüllen muss, und wie jede(r) Lehrende auch ohne Programmierkenntnisse und nahezu kostenneutral KI zur Lernunterstützung anbieten kann? Nach einem Überblick der wichtigsten gängigen KI-Tutoren an Universitäten weltweit demonstrieren wir die Chancen und Herausforderungen anhand eines KI-Systems, das 2025 mit Förderung des Landes NRW entwickelt und kürzlich (von den Ausrichtern dieses Workshops) lernpsychologisch evaluiert wurde.
Alexander Gerber
Bosse, E., Wannemacher, K., Lübcke, M. (2026). Die KI-Nutzung in Studium und Lehre – Ein Review auf Grundlage empirischer Studien. Hochschulforum Digitalisierung, Arbeitspapier Nr. 91.
Fan, Y., Tang, L., Le, H., et al. (2024). Beware of metacognitive laziness: Effects of generative artificial intelligence on learning motivation, processes, and performance. British Journal of Educational Technology, 00, S. 1–42.
Gerber, A., Pfeiffer, U., Lorenz, L. (2026). KI-Tutoren in der Lehre: rechtlich sicher, didaktisch wertvoll, technisch innovativ. Learning Analytics, Artificial Intelligence und Data Mining in der Hochschulbildung – Beiträge zur Learning AID 2025. transcript-Verlag.
Hoeren, T. (2025). Rechtsgutachten zur Bedeutung der europäischen KI-Verordnung für Hochschulen. Digitale Hochschule Nordrhein-Westfalen.
Sailer, M., Maier, R., Berger, S., Kastorff, T., Stegmann, K. (2024). Learning activities in technology-enhanced learning: A systematic review of meta-an
(1) Kurze standardisierte Analyse der Erfahrungen, Erwartungen und Kenntnisse der Teilnehmenden;
(2) Einführung in das Thema: Chancen und Risiken;
(3) Diverse Fallbeispiele gängiger Bot-System an Hochschulen weltweit;
(4) Gemeinsames Experimentieren mit Praxisbeispielen der Teilnehmenden (i.e. prototypische Implementierung eine Tutorensystems für einzelne Kurse einzelner Teilnehmender); bei großer Teilnehmerzahl ggf. Teilung in zwei Gruppen und Anwendung parallel.
13:15 – 14:15
Mittagspause14:15 – 16:45
Teaching Clinic: Thema KIIm Rahmen der Teaching Clinic KI beantwortet das Team von KI:edu.nrw Ihre Fragen zum Thema Einsatz von KI in der Lehre. Das Team beantwortet sowohl didaktische als auch technische Fragen.
Nadine Lordick
NRW:Stage – Workshops Raum 104
11:00 – 12:30
Mensch-Maschine SongwritingDer Workshop entstand im Rahmen des EU- und EFRE-geförderten Projektes »Digital Learning Campus« am Lernort Lübeck und wird dort vor allem von jungen Menschen und Studierenden frequentiert, die keinen musikalischen Hintergrund haben. Entsprechend der Idee, digitale Bildung in die breit Bevölkerung hineinzutragen, ist der Workshop der Versuch einer inklusiven Professionalisierungsmaßnahme eines vormals hochspezialisierten Feldes: Wo Hitsongs im 21. Jahrhunderts von Teams (Texter, Topliner, Beatmaker etc.) gestaltet werden, kann KI helfen, als kreativer Übersetzer in die Sprache der Musik zu fungieren und Nicht-Musiker*innen eine Stimme zu verleihen!
Dr. Fabian Bade
13:15 – 14:15
Mittagspause14:15 – 16:45
Teaching Clinic: Didaktik/ Lehrer*innenbildungAn den Hochschulen in NRW bieten die lokalen (hochschuldidaktischen) Einrichtungen und auf der Landesebene das Netzwerk Hochschuldidaktik NRW für die Universitäten bzw. das Netzwerk hdw nrw für die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften zahlreiche Angebote für Lehrende an. Sie stehen vor einer Herausforderung in Ihrer Lehre? Wir helfen Ihnen in der Teaching Clinic gerne mit ersten Tipps und der Vermittlung weiterer Beratung und Angebote weiter.
Speaker:innen folgen
NRW:Stage – Workshops Raum 102
10:40 – 12:40
Under Pressure – Innovative Learning als Netzwerkaufgabe der HochschuldidaktikLehrende stehen zunehmend unter Druck: Neue Anforderungen durch KI, gesellschaftliche Erwartungen, sich wandelnde Rollenbilder – bei gleichzeitig knappen Ressourcen und hoher Arbeitsbelastung. Doch was bedeutet das konkret für die Lehre? Und wie kann Hochschuldidaktik hier wirksam unterstützen, ohne zusätzlichen Druck zu erzeugen?
In diesem interaktiven Workshop gehen wir diesen Fragen gemeinsam nach. Ausgehend von zentralen Zukunftsthemen (z. B. KI, BNE, Demokratiebildung) reflektieren die Teilnehmenden zunächst ihre eigenen Herausforderungen im Lehralltag und die damit verbundenen Veränderungen der Lehrendenrolle. Darauf aufbauend wird gemeinsam erarbeitet, welche Kompetenzen, Haltungen und Unterstützungsformate erforderlich sind, um mit diesen Anforderungen umzugehen.
Jan Smetana, Farina Rensinghoff, Alexander Kobusch
-
Jan Smetana
Netzwerk Hochschuldidaktik NRW -
Farina Rensinghoff
Westfälische Hochschule -
Alexander Kobusch
Hochschule Bielefeld
13:15 – 14:15
Mittagspause14:15 – 16:45
Teaching Clinic: Digitale BarrierefreiheitUnsere Teaching Clinic ist ein reines Praxisformat: Im Mittelpunkt stehen Ihre/eure mitgebrachten Inhalte und Fragen.
Egal ob Webseiten, Moodle- oder ILIAS-Kurse, PDFs, Präsentationen, Arbeitsblätter, Videos oder andere digitale Lernmaterialien – wir schauen uns gemeinsam an, wie diese konkret barrierefrei gestaltet werden können oder gehen auf eure konkreten Fragen ein. Wo bestehen Barrieren? Welche Anpassungen sind mit vertretbarem Aufwand möglich? Welche Tools oder Funktionen können unterstützen?
Fragen zur Nutzung und Einbindung assistiver Technologien können direkt am eigenen Beispiel besprochen werden. Parallel werden wir verschiedene assistive Technologien aus unserer Vormittagssession vorhalten und zeigen, wie Ihre/eure Materialien aus Perspektive von Nutzer*innen mit unterschiedlichen Bedarfen wahrgenommen werden.
Bitte bringen Sie/bringt eigene Materialien oder konkrete Fragestellungen mit – analog oder digital.
Carsten Bender, Micheal Feinermann, Anne Haage, Sabrina Januzik, Rose Jokic, Anne Pferdekämper-Schmidt
-
Carsten Bender
Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw -
Micheal Feinermann
Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw -
Anne Haage
Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw -
Sabrina Januzik
Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw -
Rose Jokic
Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw -
Anne Pferdekämper-Schmidt
Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw
NRW:Stage – Workshops Raum 402
12:10 – 13:05
Session 2: Digitale Barrierefreiheit als Future Skills: Kompetenzentwicklung für alle StudierendenDigitale Barrierefreiheit ist eine Schlüsselkompetenz für Studium, Beruf und gesellschaftliche Verantwortung. Barrierefreiheit betrifft eben nicht nur Spezialist*innen oder einzelne Zielgruppen, sondern ist eine relevante Zukunftskompetenz für Studierende aller Fachrichtungen und somit integraler Bestandteil akademischer Bildung.
Unser Austausch stellt daher die Frage, wie digitale Barrierefreiheit systematisch als Future Skills für alle Studierenden verankert werden kann. Im Fokus der Diskussion können mögliche Angebotsstrukturen stehen, die Studierende befähigen, digitale Inhalte, Anwendungen und Lernumgebungen barrierefrei und zugänglich zu gestalten. Welche niedrigschwelligen Einstiegsformate, integrierten Lehrmodule, Zertifikatsprogramme, Micro-Credentials sowie hochschulübergreifende Kooperationsmöglichkeiten gibt es oder könnten entwickelt werden?
Sabrina Januzik
13:15 – 14:15
Mittagspause14:15 – 15:15
Teaching Clinic LMS/ Infrastruktur: Arbeit am Begriff: Inklusive Sprache in ILIAS implementierenIm Rahmen der Teaching Clinic bieten die Teams von ILIAS.nrw und Moodle.nrw verschiedene Workshops an.
Inklusive Sprache als zentraler Baustein der digitalen Barrierefreiheit wird in der ILIAS-Community
seit Jahren engagiert, systematisch und erfolgreich vorangetrieben. Eine Arbeitsgruppe setzt sich
gezielt mit sprachlichen Hürden auseinander und widmet sich insbesondere noch bestehenden
generischen Maskulinformen. Ziel ist es, eine textuelle Oberfläche und Online-Hilfe zu schaffen, die
alle Menschen erreicht – unabhängig von Geschlecht, Konzentrationsspanne, Kompetenz oder
sprachlichem Hintergrund. Bei diesem Vorhaben gehen wir kritisch und kreativ mit Sprache um. Denn: Es gibt viele Wege des
„Genderns“ – in diesem Workshop geben wir Einblick in unsere Herangehensweise, inklusive der
damit verbundenen Terminologiearbeit, notwendiger Aufräumarbeiten, Herausforderungen und der
hohen Wertschätzung, die dieser Prozess erfährt.
Neben dem fachlichen Input zur Weiterentwicklung von ILIAS bietet der Workshop ausreichend Raum
für den gemeinsamen Austausch:
• Was gilt es zu beachten?
• Wo liegen Zielkonflikte – und wie lassen sie sich lösen?
• Wie gehen andere damit um?
Kendra Grotz
15:25 – 16:10
Nutzen statt neu entwickeln: studiVEMINT einfach integrierenIm Vortrag wird der digitale studiVEMINT-Vorkurs vorgestellt. Er bietet eine kohärente Lernumgebung mit interaktiven Videos, Aufgaben, Texten und Visualisierungen. Da der Vorkurs auf ORCA.nrw frei zur Verfügung steht, liegt der Schwerpunkt des Vortrags auf der Einbettung in Ihre Vorkursszenarien, sodass Sie unsere Materialien bestmöglich nutzen können.
Birte Reich
NRW:Stage – Workshops Raum 304
12:10 – 13:05
Assistive Technologien in Studium und Lehre kennenlernen und ausprobierenDas Kompetenzzentrum digitale Barrierefreiheit.nrw gibt einen Ausblick auf seine Arbeit im geplanten Labor für Assistive Technologien (AT-LAB). An mehreren Stationen lernen die Teilnehmenden verschiedene assistive Technologien kennen, etwa Computer mit Screenreader und Braillezeile, Telepräsenzroboter, mobile Hörsysteme oder Visualisierungstools wie Mindmapping & haben die Möglichkeit, sie in typischen Situationen aus Studium und Lehre zu erproben.
Mitarbeitende des Kompetenzzentrums sowie studentische Hilfskräfte mit eigener Nutzungserfahrung begleiten die Stationen & geben Einblicke in den Studienalltag mit Behinderung. Im Mittelpunkt steht das praktische Erleben: Assistive Technologien können direkt getestet, Fragen gestellt & Möglichkeiten im Hochschulalltag erkundet werden. Ziel ist es, Chancen & Grenzen sichtbar zu machen, Verständnis für unterschiedliche Bedarfe zu fördern & Impulse für eine inklusivere Hochschulpraxis zu geben.
Carsten Bender, Rose Jokic, Micheal Feinermann
-
Carsten Bender
Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw -
Rose Jokic
Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw -
Micheal Feinermann
Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit.nrw
13:15 – 14:15
Mittagspause14:15 – 15:15
Was weiß dein System über dich? Privacy by Design zwischenWie lässt sich Privacy by Design praktisch umsetzen – nachvollziehbar, skalierbar und anschlussfähig für komplexe Softwaresysteme? Am Beispiel von ILIAS zeigt der Beitrag, wie Datenschutz nicht nur konzipiert, sondern konkret operationalisiert werden kann. Im Fokus steht die systematische Privacy-Dokumentation über PRIVACY.md-Dateien, die Datenverarbeitungen komponentenscharf beschreiben und transparent machen. Ergänzend wird gezeigt, wie KI-gestützte Ansätze die Erstellung und Pflege dieser Dokumentation unterstützen, etwa durch automatisierte Entwürfe oder die Analyse von Codeänderungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist eine zentrale Schnittstelle zur Umsetzung von Betroffenenrechten, die einen komponentenübergreifenden Export personenbezogener Daten ermöglicht. So verbindet der Beitrag Dokumentation, Automatisierung und Architektur zu einer ganzheitlichen Perspektive auf Privacy by Design
Elyesa Seidel
15:25 – 16:25
OER-freundliche Infrastruktur für ILIAS 10Open Educational Resources (OER) sollen einfach geteilt und von den erstellenden Personen ohne großen Aufwand & rechtssicher bereitgestellt werden können. ILIAS verfügte bereits früh mit dem OER-Harvester über einen Ansatz, OER-Inhalte zu veröffentlichen. Allerdings war dieser erste Ansatz zunächst auf das Datei-Objekt beschränkt und bot keine Möglichkeit, Inhalte automatisch an eine EDUSharing-Instanz zu übertragen.
Mit dem extern kuratierten Projekt „OER-freundliche Infrastruktur für ILIAS.nrw“ konnte der Veröffentlichungsprozess von OER-Inhalten aus ILIAS heraus auf eine neue Ebene gehoben werden. Neben der Möglichkeit eine EDUSharing-Instanz an ILIAS anzubinden wurde der Ansatz auf weitere ILIAS-Objekte ausgeweitet, darunter:
• Inhaltsseiten,
• ILIAS-Lernmodule,
• Glossare,
• SCORM-Lernmodule,
• HTML-Lernmodule,
• Fragenpools (für Umfragen und Tests) sowie
• Medienpools.
In diesem Workshop werden die durchgeführten Entwicklungen & Prozesse vorgestellt. Raum für Fragen ist geplant.
Klaus Vorkauf
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