June 23, 2026, 10:50 am – 11:20 am

Under Pressure – und trotzdem durch Agendasetting gestalten

Hochschulen stehen unter Druck. Wer dabei innovative Lehrentwicklung nachhaltig voranbringen will, sollte die Logiken der (Hochschul-)Organisation kennen, Bündnisse bauen und sich selbst in Veränderungsprozessen verorten können, kurzum Agendasetting betreiben. Agendasetting gilt häufig als Frage von Position, Gelegenheit oder individuellem Engagement. Doch diese Fähigkeit kann erlernt werden.
Ausgehend von organisationstheoretischen Überlegungen und Ansätzen der Hochschulentwicklung wird Agendasetting hier als strategischer Ansatz zur Ermöglichung organisational wirksamen Handelns verstanden. Im Zentrum stehen dabei drei miteinander verschränkte Dimensionen: (1) Wissen über Organisationsstrukturen und -dynamiken als Grundlage strategischer Orientierung; (2) Netzwerke als Ressource für Austausch, Koalitionsbildung und Handlungsfähigkeit über Hierarchiegrenzen hinweg und (3) Reflexion als Voraussetzung, die eigene Rolle und Funktion im institutionellen Kontext bewusst mit zu gestalten. Agendasetting ist damit weder Zufallsprodukt noch Frage formaler Macht – sondern eine systematisch entwickelbare Fähigkeit.

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Structures & Strategies

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