June 22, 2026, 10:05 am – 10:35 am

Auf dem Weg zu Open Science Communication

Wissenschaftskommunikation wird meist über Inhalte und Formate diskutiert, seltener über die digitalen Infrastrukturen, auf denen sie stattfindet. Kanäle öffentlicher Hochschulen liegen überwiegend auf proprietären Plattformen. Sichtbarkeit und Interaktion folgen dort Logiken, die mit Gemeinwohlorientierung nur sehr begrenzt bis gar nicht mehr vereinbar sind.

Ausgangspunkt ist das Positionspapier „Open Science Communication“ der Universität Innsbruck, das Kommunikation als infrastrukturelle Aufgabe fasst. Vorgestellt wird, wie daraus eine Strategie entstanden ist, in der offene Ökosysteme wie Wikipedia und das Fediverse systematisch gestärkt, personell verankert und institutionell getragen werden. Entlang konkreter Schritte, Entscheidungen und Stolpersteine wird skizziert, wie sich Hochschulkommunikation auf offenere, resilientere Strukturen verlagern lässt und warum gerade hier Vernetzung so wichtig ist.

Literacy: Open Science Communciation, Positionspapier: https://www.uibk.ac.at/de/public-relations/kommunikation/open-science-communication/

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