23. Juni 2026, 11:00 – 11:45 Uhr

Angst, Horror und das neue Monster der Gegenwart

Im Gespräch geht es darum, was Angst eigentlich ausmacht und warum sie in Zeiten von Umbruch und Beschleunigung so präsent ist. Diskutiert wird, warum Horror besonders geeignet ist, Ängste vor Kontrollverlust, Wandel und dem Unbekannten zu erzählen und sichtbar zu machen. Neue Technologien und tiefgreifende Veränderungen werden dabei als Projektionsflächen kollektiver Befürchtungen verstanden, die häufig als unheimlich oder bedrohlich wahrgenommen werden. Das Gespräch fragt außerdem, was Hochschulen daraus lernen können über Lernen unter Druck, über emotionale Dimensionen von Bildung und über den Umgang mit Unsicherheit. Statt Angst zu pathologisieren oder zu beschwichtigen geht es darum zu verstehen, was Angst zeigt, was sie verbirgt und wie Horror helfen kann, sie kritisch zu reflektieren im Kontext von Hochschulwandel und gesellschaftlichem Wandel.

Literatur: Bouamar, F., & Bushra, N. (2025). Jenseits des Schreckens Horror Widerstand und Visionen (Band 7). Münster Unrast Verlag. ISBN 978-3-89771-402-1

Beitragende: Keine

Speaker:innen
Track

The bigger picture

Raum

Landing:Stage Berlin

Sprache

DE

Format

Diskussion