24. Juni 2026, 14:00 – 16:00 Uhr

Vielfalt und Wohlergehen stärken: Lehr- und Studiengangsentwicklung als Hebel für Bildungserfolg

Die Studierendenschaft ist heterogener denn je. Das eine Studienangebot ist längst nicht mehr bedarfsgerecht für das Lernen und Studieren aller. Zugleich ist der Anteil der Studierenden, die sich häufig gestresst fühlen, zwischen 2015 und 2023 von 23% auf 44% gestiegen (Techniker Krankenkasse, 2023: 16).
Die Förderung individueller Bewältigungskompetenzen ist an Hochschulen gut etabliert. Der Workshop richtet den Blick ergänzend auf die strukturelle Gestaltung von Lehre und Studium als zentralen Hebel. Ziel ist die Weiterentwicklung von Instrumenten und institutionelle Rahmenbedingungen, die eine Studiengangsentwicklung ermöglichen, welche Vielfalt und studentisches Wohlergehen systematisch integriert.
Im Mittelpunkt steht die Frage, unter welchen Bedingungen solche Studienstrukturen entwickelt werden können. Diskutiert wird die Weiterentwicklung von Instrumenten zur Sichtbarmachung struktureller Belastung (z.B. Workloadrechner, Lehrevaluationen, ECTS-Quoten, Journey Mapping).

Literatur: Techniker Krankenkasse (Hrsg.). (2023). Gesundheitsreport. Wie geht’s Deutschlands Studierenden? Verfügbar unter: https://www.tk.de/resource/blob/2146910/f44ccfa7c031cc23efa5e7a2fdbd9af3/gesundheitsreport-2023-data.pdf

Methode: Der Workshop beginnt mit einem kurzen Impuls zur aktuellen Praxis und zu gängigen Instrumenten der Lehr- und Studiengangsentwicklung an Hochschulen. Anschließend arbeiten die Teilnehmenden in thematisch fokussierten Gruppen weiter. In Breakoutrooms reflektieren sie die Praxis ihrer eigenen Hochschule und beraten sich kollegial zu spezifischen Herausforderungen. Die Gruppenarbeit erfolgt kollaborativ auf einem Miro-Board und fokussiert folgende Leitfragen: Welche sind aktuelle Entwicklungspotenziale hinsichtlich bestehender Instrumente und institutioneller Rahmenbedingungen der diversitätssensiblen und gesundheitsförderlichen Lehr- und Studiengangsentwicklung? Darauf aufbauend entwickelt jede Gruppe ein Zielbild der diversitätssensiblen und gesundheitsförderlichen Weiterentwicklung von Lehre und Studium. Die Ergebnisse werden im Plenum zusammengeführt und verdichtet zu einem Überblick über zentrale Handlungsfelder, Synergien und Bezüge zwischen den Gruppen.

Speaker:innen
  • Elisabeth Zwingmann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Magdeburg-Standal (Gesundheitsförderliche Studiengestaltung)Elisabeth Zwingmann
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Magdeburg-Standal (Gesundheitsförderliche Studiengestaltung)
Track

People

Raum

People (DIGITAL)

Sprache

DE

Format

Workshop