24. Juni 2026, 10:05 – 12:05 Uhr

Wie Demokratie in der Hochschule funktioniert

Demokratiebildung ist nicht nur Gegenstand der Hochschullehre, sondern wird auch durch demokratische Strukturen wie Gremienarbeit ermöglicht. Die Bedeutung von Demokratie in der Hochschule wird aktuell jedoch wenig wahrgenommen und steht für viele Studierende nicht im Zentrum ihres Alltags. Dies zeigt sich u. a. an der Hochschulwahl & hochschulpolitischer Partizipation. Der Workshop adressiert die Frage, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit Hochschulpolitik mehr Raum für Demokratiebildung bietet. Dafür werden zunächst Analysen zur Wahlbeteiligung an Hochschulen und ein Artikel zur (Schein-)Partizipation von Studierenden vorgestellt. Auf dieser Grundlage werden durch Erfahrungen der Teilnehmenden Probleme stud. Partizipation herausgearbeitet und anschließend Maßnahmen zur Stärkung der Hochschuldemokratie formuliert. Beispielhaft wird als Maßnahme ein Projekt an der Leibniz Universität Hannover vorgestellt mit Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Wahlbeteiligung.

Literatur: Biehl, A. (2024). Schein-Partizipation überwinden – Entwurf eines Partizipationsmodells für Fachschaften. Zeitschrift für Hochschulentwicklung, 19(3), 133–151. https://doi.org/10.21240/zfhe/19-03/08

Methode: Der Workshop basiert auf einem offenen Austausch zwischen den Teilnehmer*innen. Nach einer thematischen Einführung legen wir Wert auf eine Einbindung der Erfahrungen der Teilnehmenden um möglichst viele Perspektiven aus unterschiedlichen Hochschulen und Statusgruppen abzubilden. Zur Erarbeitung der Inhalte nutzen wir Methoden wie zum Beispiel Card Sorting und die Kopfstand-Methode.

Speaker:innen
Track

People

Raum

People (DIGITAL)

Sprache

DE

Format

Workshop

Sondercluster

Student Voices