22. Juni 2026, 09:30 – 10:00 Uhr
Offenheit als Commons: Open Access ohne Plattformkapitalismus
Open Access — freier Zugang zu Forschungsergebnissen — galt lange als Lösung für ein unter Druck stehendes Publikationssystem. Doch hinter dem Schlagwort verbergen sich widersprüchliche Praktiken: Kommerzielle Verlage nutzen Offenheit, APCs, Datentracking und proprietäre Infrastrukturen benachteiligen marginalisierte Forschende und gefährden eine kollaborative Wissenschaftskultur. Welche Graswurzel- und institutionsgestützten Ansätze gedeihen trotz Kommerzialisierung? Praktikable Alternativen wie institutionelle Repositorien, wissenschaftsgeleitete Publikationsformen und bibliodiverse Initiativen werden vorgestellt. Diese basieren oft darauf, dass eine community für Aspekte des wissenschaftlichen Publikationsprozess und seine Infrastrukturen Verantwortung übernehmen. Ein Nachdenken über konkrete Handlungsoptionen für Studierende, Lehrende, Forschende und Supporteinrichtungen wird angeregt. Ziel: Offenheit als Commons statt als Wettbewerbsressource gestalten.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenLiteratur: Knecht, S. de, Meer, M. van der, Brinkman, L., Kluijtmans, M., & Miedema, F. (2021). Reshaping the Academic Self: Connecting Education & Open Science. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.5345573 Moore, S. (2025). Publishing Beyond the Market: Open Access, Care, and the Commons. University of Michigan Press. https://doi.org/10.3998/mpub.11781635
Zusammenfassung: dlc.sh/sessionaizer/sessions/275
Speaker:innen
Deborah Sielert
Open Access Beraterin an der Technischen Informationsbibliothek (TIB)
Track
Connected University
Raum
Connected University (DIGITAL)
Sprache
DE
Format
Input
Sondercluster
Fringe