Call for Participation 2027

Was macht Hochschulen stark, Zukunft mitzugestalten? Der Call for Participation des University:Future Festivals 2027 – Strong enough läuft vom 03. November 2027 bis zum 10. Januar 2027. Wir suchen Diskussionen und Talks, Workshops und Formate, die aktiv vernetzen. Wir laden alle Interessierten mit Ideen, Erfahrungen und streitbaren Thesen zur Zukunft der Hochschulbildung zur Teilnahme ein.

Gestalten Sie das University:Future Festival 2027 mit Ihren Ideen mit! Das Programm lebt von Ihren Perspektiven und Erfahrungen. Gesucht sind überraschende Einsichten, visionäre Ansätze, anschauliche Praxisbeispiele, lehrreiche Problembeschreibungen sowie kreative und überzeugende Lösungsideen und -wege.

Neu beim U:FF 2027
  • Partnerbühnen zum Auftakt: Die Partnerbühnen in Braunschweig, Graz und Nürnberg eröffnen das Festival am 8. Juni. Das Programm auf der Hauptbühne in Berlin läuft am 9. und 10. Juni.
  • Keine festen Tracks: Die Themenschwerpunkte entstehen aus Ihren Einreichungen.

“Strong enough”- Motto 2027

Was macht Hochschulen und Hochschulbildung stark (genug), um Zukunft aktiv mitzugestalten?  Hochschulen sind ein zentraler Teil einer freien und offenen Gesellschaft. Sie bringen Wissen und Kompetenzen hervor, prüfen und vermitteln sie, sodass sie als Grundlage gesellschaftlicher Innovation und Verständigung wirksam werden können. Zugleich stellen gesellschaftliche, technologische, politische und ökonomische Entwicklungen Hochschulen vor neue Herausforderungen. Dadurch verändern sich die Anforderungen an Hochschulbildung, ihre Rolle, ihre Formen und ihre Wirkung. 

„Strong enough“ ist Aussage und Frage zugleich. Hochschulen haben das Potenzial, Zukunft mitzugestalten: durch das Wissen, das dort entsteht, durch die Menschen, die dort arbeiten und lernen, und durch ihre Rolle als Orte des Austauschs, der Kritik und der gesellschaftlichen Verständigung. Doch was heißt es, “stark genug” zu sein, um Bildung und Gesellschaft aktiv weiterzuentwickeln? Welche Aspekte von Hochschulbildung sind noch oder schon (wieder) zukunftsfähig? Was können und müssen wir ändern? Wo gibt es grundlegenden Verständigungsbedarf?

Dazu gehören Fragen wie: 

  • Was macht Hochschulen stark genug, ihre gesellschaftliche Rolle langfristig zu erfüllen? Welche Strategien und Strukturen sichern ihre Handlungsfähigkeit? Und wie können Kooperationen — von Hochschulen untereinander sowie mit Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft — dabei unterstützen? 
  • Was macht Lernen, Lehren und Prüfen tragfähig, Menschen auf eine offene Zukunft vorzubereiten? Wie kann Hochschulbildung die Qualität ihrer Formate und Methoden sowie ihre Ansprüche auch unter sich ständig verändernden Bedingungen sichern und weiterentwickeln?  
  • Wie belastbar sind Hochschulen gegenüber den Auswirkungen digitaler Technologien? Mit welchen pädagogischen, ethischen, organisatorischen und technischen Entscheidungen sind sie dabei konfrontiert? Und welche Zukunftsbilder und Visionen erscheinen dabei möglich? 
  • Wie handlungsfähig sind Studierende, Lehrende und Beschäftigte angesichts veränderter Anforderungen? Welche Kompetenzen brauchen sie, um Hochschulbildung sowie Gesellschaft, Politik und Wirtschaft aktiv mitzugestalten? Was macht Hochschulen zu inklusiven, partizipativen und lebenswerten Orten für alle? Und wie können Hochschulen diese Entwicklung gezielt fördern und unterstützen? 

Das University:Future Festival 2027 lädt Sie dazu ein, diese und weitergehende Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven gemeinsam zu verhandeln. Entscheidend ist nicht, ob Ihr Beitrag einer dieser Fragen eindeutig zugeordnet werden kann, sondern welchen Impuls er für die Zukunft der Hochschulen liefert.

Für U:FF-Ultras: Wo ist mein Track?

Den gibt es 2027 nicht mehr — und das ist gewollt. Das Programm des University:Future Festivals entsteht im Rahmen des Mottos aus den Fragen, Ideen und Erfahrungen, die die Community einbringt. Die inhaltlichen Schwerpunkte bilden sich auf Grundlage der eingereichten Beiträge — weil aktuelle Fragestellungen, Diskurs- und Praxisfelder sowie neue Entwicklungen und Zukunftsfragen so sichtbarer werden als in einem festen thematischen Rahmen. Das Programm lebt von dem, was Sie einbringen.

Die Orte des U:FF 2027

Das University:Future Festival verbindet ein umfangreiches digitales Programm mit der Hauptbühne in Berlin und drei Partnerbühnen in Braunschweig, Graz und Nürnberg. 

  • Digitale Bühnen (8. – 10.06.): volle thematische Breite des Festivals. Hier findet der größte Teil des Festivalprogramms statt.
  • Berlin:Stage (09. – 10.06.): Trag- und Zukunftsfähigkeit der der Hochschulen mit Community sowie nationalen und internationalen Expert:innen,
  • Future:Tech-Stage Braunschweig (08.06.): neue Technologien und Hochschulen 
  • AI Force:Stage Graz (08.06.): Künstliche Intelligenz in Lehre und Verwaltung
  • Shifting-Stage Nürnberg (08.06.): (Digitales) Lernen, Lehren und Prüfen im Wandel 

Was wir suchen – Formate

Das University:Future Festival lebt von einer Vielzahl von Formaten und Beiträgen. Gesucht sind (konkrete) Ideen, Analysen, streitbare Thesen und Visionen, die sichtbar machen, was Hochschulen heute stärkt, wie sie ihre Gestaltungsfähigkeit entfalten können und welche Zukunftsfragen uns heute beschäftigen sollten. So verbinden wir die Gegenwart mit der Zukunft der digitalen Hochschulbildung.

Bitte beachten Sie bei Ihrer Einreichung, dass die überwiegende Mehrzahl unserer Beiträge rein digital durchgeführt wird. 

FormatBeschreibungDauerOrt
InputInputs zu einem Thema durch eine oder mehrere Personen. Der Fokus sollte dabei auf anwendbarem Wissen liegen. Die Form kann variieren, am verbreitetsten ist der Vortrag (ca. 20 Minuten) mit anschließender Diskussion. 
Es sollen maximal zwei Personen Inputgebende sein, eine größere Zahl ist inhaltlich zu begründen. 
30 MinutenDigital, einzelne Einreichungen werden auf Präsenz-Bühnen geladen
Lightning TalkPointierte Kurzbeiträge, die sich besonders für  konkrete Good-Practice oder erste Erfahrungen eignen, die in wenigen Minuten auf den Punkt gebracht werden können.

Kurz-Inputs durch maximal zwei Personen.
5 MinutenDigital
DiscussionEine dynamische und diverse Diskussion durch mehrere Personen. Diskussionen eignen sich für unterschiedliche Perspektiven, kontroverse Fragestellungen oder Themen, bei denen der Austausch zwischen den Beteiligten im Mittelpunkt steht.

Die geplanten Mitdiskutant:innen müssen in der Einreichung genannt werden.  
Pro Diskutant:in sollten durchschnittlich mindestens 10 Minuten Redezeit eingeplant werden, d.h. bei einer 30 minütigen Diskussion: max. drei Diskutant:innen, bei 60 Minuten vier bis fünf. 
30 o. 60 MinutenDigital, einzelne Einreichungen werden auf Bühnen geladen
WorkshopInteraktive Mitmach-Formate mit begrenzten Teilnehmendenzahlen (standardmäßig maximal 50 Personen).

Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit einem Thema oder einer innovativen Methode für die Zukunft der Hochschulbildung. Auch können hier Ideen oder ein Prototyp gemeinsam mit- und weiterentwickelt werden.
60 o. 90 MinutenStandardmäßig sollen sie in Präsenz stattfinden. Digital möglich
NetworkingInteraktives, auf Netzwerkaufbau sowie gemeinsamen Erfahrung- und Wissensaustausch ausgerichtetes Format. 

Im Mittelpunkt steht die Begegnung und Vernetzung von Akteur:innen, die an ähnlichen Themen arbeiten. Hier können bestehende Netzwerke mit anderen Personen in den Austausch treten oder neue (informelle) Netzwerke aktiv aufgebaut werden.
60 o. 90 MinutenStandardmäßig sollen sie in Präsenz stattfinden. Digital möglich

Wen suchen wir – Zielgruppen des Calls

Jede:r kann am Call for Participation des University:Future Festivals 2027 teilnehmen, denn starke Hochschulen werden von vielen Akteur:innen gestaltet. Wir suchen Personen mit innovativen Ideen und kritischen Fragen sowie spannenden Projekten und Erfahrungen zur Gegenwart und Zukunft trag- und handlungsfähiger Hochschulen.

Insbesondere sprechen wir an:

Hochschulmitarbeitende: Das Festival vereint die Menschen, die Hochschulen mitgestalten und weiterentwickeln. Wir suchen Perspektiven aus Lehre und Lehrentwicklung, Hochschuldidaktik, Hochschulentwicklung, Hochschulleitungen sowie Verwaltung, IT und weiteren Service- und Supportbereichen. Ob Lehrinnovation, Organisationsentwicklung, digitale Infrastruktur oder Campusentwicklung, demokratische Mitgestaltung oder gesellschaftlicher Transfer: Gute Ideen für die Hochschulbildung entstehen an vielen Orten der Hochschule. Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungen, Erkenntnisse und Ideen.

Studierende: Studierende erleben Hochschulbildung täglich, gestalten sie mit und denken sie weiter. Die Stimme von Studierenden zu stärken, ist dem University:Future Festival ein besonderes Anliegen. Ob studentische Initiative, Fachschaft, Hochschulgruppe oder Einzelperson: Bringen Sie Ihre Erfahrungen, Ideen, Kritik und Zukunftsvorstellungen in das Festivalprogramm ein.

Zivilgesellschaft: Hochschulen sind Teil der Gesellschaft. Aber sie gestalten die Zukunft der (digitalen) Hochschulbildung nicht allein. Wir suchen Ideen und Erfahrungen von Menschen aus Bildungsinitiativen, Vereinen, Stiftungen, Verbänden, Communities und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen. Sie machen gesellschaftliche Bedarfe sichtbar, gestalten Bildungsprozesse, vernetzen Communitys oder erproben neue Formen der Zusammenarbeit sektorenübergreifend: Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!

Unternehmen: Wir suchen Perspektiven aus Unternehmen, Start-ups und EdTechs. Wie erleben Sie die Veränderungen von Lernen, Kompetenzentwicklung und Zusammenarbeit? Welche Erfahrungen machen Sie an den Schnittstellen von Hochschule, Technologie, Innovation und Praxis? Teilen Sie Erkenntnisse, Herausforderungen und Impulse, die für die Weiterentwicklung der Hochschulen relevant sein können.

Was ist eine gute Einreichung?  

Eine gute Einreichung macht Folgendes aus: 

  • Relevanz, Haltung, Aktualität, konstruktive Kritik oder konkrete Lösungsansätze: Wir wollen verschiedene Blickwinkel beleuchten und begrüßen eine breite Palette an Themen und Perspektiven. 
  • Zukunftsperspektive: Uns interessieren Beiträge, die (neue) Perspektiven auf die Zukunft der Hochschulen eröffnen und die Gegenwart mit der Zukunft verbinden.
  • Unterhaltsam und qualitativ: Das U:FF ist ein Festival. Wir suchen gute Inhalte, die methodisch durchdacht, ansprechend aufbereitet und kreativ vermittelt werden. Formate, die Beteiligung, Austausch und neue Erfahrungen ermöglichen, sind ausdrücklich willkommen.
  • Anschlussfähigkeit: Stellen Sie in Titel und Beschreibung eine Verbindung zum Festivalmotto sowie zur Diskussion über die Zukunft der Hochschulen her. 
  • Vielfalt: Eine ausgewogene Geschlechterbalance, Sichtbarkeit von Menschen verschiedener Herkünfte, mit oder ohne Behinderung und People of Colour sowie Menschen, die sich nicht dem traditionellen binären Geschlechterverständnis zugehörig fühlen, sind uns ein besonderes Anliegen. .

Keine Verkaufspräsentationen: Beiträge sollen Erkenntnisse, Erfahrungen oder Diskussionsimpulse teilen. Reine Produktpräsentationen, Marketing-Pitches oder offensichtliche Werbung werden nicht berücksichtigt.

Orte: Wo Sie präsentieren können 

Das University:Future Festival ist eine hybride Veranstaltung mit drei Präsenzbühnen in Deutschland und Österreich. Die einzelnen Standorte laden zum Entdecken und Netzwerken ein, der Großteil der Vorträge findet digital statt. Bitte beachten Sie folgendes:

  • Der Standard ist die Präsentation aus dem digitalen Raum. Vom 08. – 10.06. findet auf mehreren parallelen digitalen Bühnen der Großteil des Programms statt.
  • Es ist möglich, dass wir Sie aus programmatischen und organisatorischen Gründen zu einer Präsentation an einer unserer physischen Bühnen einladen. In dem Fall präsentieren Sie vor Ort und werden auf die digitale Plattform gestreamt. Wir fragen daher ab, von wo aus Sie prinzipiell präsentieren könnten und wollen. 
  • Bitte beachten Sie: Wenn wir Sie mit einem Beitrag auf eine unserer Präsenzbühnen einladen, begrenzen wir die Anzahl an Personen aus Kostengründen im Regelfall auf zwei. 
  • Die Entscheidung über den Präsentationsort ist keine Aussage über die Qualität oder Relevanz eines Beitrags. Das digitale Programm ist beliebt und bietet aufgrund der hohen Nachfrage große Reichweite.

Die Präsenzbühnen des U:FF 2027

Berlin:Stage (09. – 10.06.): Die Berlin:Stage greift die zentralen Fragen des Festivalmottos auf und verbindet Beiträge aus der Community mit nationalen und internationalen Perspektiven. Gesucht werden Einreichungen, die aktuelle Entwicklungen einordnen, neue Blickwinkel auf die Hochschulbildung eröffnen oder Debatten über ihre Zukunft anstoßen. Im Mittelpunkt stehen Beiträge, die die Zukunftsfähigkeit der Hochschulen in ihrer gesamten Breite in den Blick nehmen. Ausgerichtet wird die Bühne durch die Festivalveranstalter. 

Future:Tech-Stage Braunschweig (08.06.): Die Future:Tech-Stage diskutiert Fragen der Zukunft der Hochschulen durch die Brille neuer, sich progressiv entwickelnder Technologien. Wie verändern sich das Profil von Universitäten und die Rollen von Lehrenden? Wie fühlt sich die Hochschule von morgen an und wie verändern sich Lehr- und Lernräume? Und welche Visionen lassen sich für die akademische Bildung in der nahen und fernen Zukunft erahnen? Ausgerichtet wird die Bühne vom Emerging Tech Lab und Media Lab des Projekthauses der TU Braunschweig. 

AI Force:Stage Graz (08.06.): Die AI Force:Stage sucht Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Grenzen Künstlicher Intelligenz in Hochschullehre und -verwaltung. Welche praxisnahen Anwendungen werden bereits eingesetzt oder derzeit entwickelt? Wie können Hochschulen beim Umgang mit KI kooperieren, und wie lassen sich die damit verbundenen rechtlichen und ethischen Fragen beantworten? Ausgerichtet wird die Bühne von der TU Graz gemeinsam mit dem Digital University Hub und iMooX.at.

Shifting:Stage Nürnberg (08.06.): Die Shifting:Stage bringt aktuelle Forschung und Hochschulpraxis zusammen und stellt angesichts gesellschaftlichen Wandels, veränderter Kompetenzanforderungen und Künstlicher Intelligenz grundlegende Fragen zur Hochschulbildung. Wie verändern sich die Bedingungen und Prozesse des Lernens, Lehrens und Prüfens an Hochschulen und Universitäten? Was wissen wir über deren Wirksamkeit, und welche Konsequenzen folgen daraus für Lehre, Prüfungen und Curriculumentwicklung? Ausgerichtet wird die Bühne von der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm und der Technischen Universität Nürnberg.

Ablauf des Calls

Der Call for Participation des University:Future Festivals 2027 läuft bis zum 10. Januar 2027. Ihre Einreichung erfolgt über die Plattform Sessionize.

Bitte beachten Sie, dass pro Person maximal 3 Beiträge eingereicht werden können. Sie können als Co-Speaker:in an weiteren Beiträgen mitwirken. 

Nach Ende der Einreichungsfrist wird Ihr Vorschlag durch eine der sieben Teiljurys begutachtet. Die Jurys setzen sich aus Expert:innen aus der Hochschul- und Bildungscommunity, Studierenden sowie Vertreter:innen des Hochschulforum Digitalisierung, der Stiftung Innovation in der Hochschullehre, des Stifterverbands und den Partnerbühnen zusammen. Wir achten darauf, dass Ihr Beitrag von mindestens fünf, in der Regel von bis zu 10 Personen gelesen und bewertet wird.

In einer zweiten Stufe kommen die Leitungen der Jurys und ausgewählte Themenexpert:innen zusammen und entscheiden als Programmkomitees über die Programminhalte. Spätestens Ende März erhalten Sie eine Entscheidung.

Im Falle einer Absage können Sie von uns auf Anfrage die Kommentare der Jurymitglieder erhalten, die Ihre Einreichung bewertet haben.

Beachten Sie auch gerne unsere anderen Calls:

  • Mit dem Call for Arts & Experience suchen wir bis zum 10. Januar 2027 innovative, überraschende und kreative Beiträge zum Anfassen und Ausprobieren, die unsere Besucher:innen zum Lachen und Staunen bringen und die das Motto und die digitale Transformation der Hochschulbildung auf den Präsenzbühnen erlebbar machen.
  • Mit dem Call for Volunteers – Jurymitglieder suchen wir bis zum 09. November 2026 Personen, die ihre Expertise in die Programmgestaltung einbringen möchten.