Prof. Dr.-Ing. Susanne Staude, geboren 1970, aufgewachsen in Bremen. Nach dem Abitur Umzug nach London, dort Studium Umweltingenieurwesen an der Brunel University. Einige Jahre Entwicklungsingenieurin in der Automobilindustrie in England und Deutschland; promoviert 2010 an der Universität Duisburg-Essen in der Verbrennungstechnik. 2011 wurde Susanne Staude von der Hochschule Ruhr West als Professorin für Thermodynamik berufen. Dort übernahm sie 2015 das Amt der Vizepräsidentin für Studium und Lehre; seit 2019 ist sie Präsidentin der Hochschule Ruhr West.
Prof. Dr. Dr. h. c. Martin Paul, Jahrgang 1958, ist seit zehn Jahren Präsident der Universität Maastricht in den Niederlanden. Nach einer Tätigkeit als Postdoc an der Harvard Medical School in Boston und der Universität Heidelberg hatte er von1997 bis 2008 den Lehrstuhl für Klinische Pharmakologie und Toxikologie an der Freien Universität Berlin, ab 2003 an der Charité Universitätsmedizin Berlin inne. Im Jahre 2008 folgte er einem Ruf an die Universität Maastricht an die Faculty of Health, Medicine and Life Sciences. Bevor er dort zum Präsidenten gewählt wurde, war er unter anderem Dekan seiner Fakultät und Vizepräsident des Universitätsklinikums Maastricht. Martin Paul hat von 1978 bis 1985 Humanmedizin in Heidelberg studiert und dort promoviert und habilitiert.
Zum 1. November 2021 übernimmt Prof. Dr. Paul das Amt des Rektors der Ruhr-Universität Bochum.
Prof. Dr. Stephan Jolie (geb. Fuchs) studierte Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaft in Frankfurt am Main und München bevor er 1995 in Frankfurt promoviert wurde. Nach seiner Tätigkeit als akademischer Lehrer in Frankfurt, Berlin und Nürnberg wurde er 2007 auf die Professur für Literatur der älteren Epochen am Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) berufen. Von 2011-2017 war er Dekan des Fachbereichs Philosophie und Philologie, seit 2018 fungiert er als Vizepräsident für Studium und Lehre an der JGU.
Prof. Dr. Frank Ziegele, ist seit 2004 Professor für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement an der Hochschule Osnabrück und seit 2008 Geschäftsführer des CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung GmbH. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum, Projektleiter im CHE, Lehrbeauftragter an verschiedenen Hochschulen und Geschäftsführer von CHE Consult. Aktuell ist er Mitherausgeber der Zeitschriften „Wissenschaftsmanagement“ und „Application-Oriented Higher Education Research“ sowie Mitglied im Beirat der Zeitschrift „Wissenschaft & Management“. Darüber hinaus ist er Mitglied im Beirat des FORTRAMA Netzwerks Forschungs- und Transfermanagement e.V.. Mehrere Jahre war er im Vorstand der Gesellschaft für Hochschulforschung. In den letzten 20 Jahren verfasste er über 150 Publikationen zu Hochschulmanagement und –politik, darüber hinaus leitete er vielfältige, nationale und internationale Organisationsentwicklungs- und Forschungsprojekte im selben Feld. Er war und ist Mitglied in Expertenkommissionen, Trainer in Fortbildungsprogrammen im Wissenschaftsmanagement und Consultant beispielsweise im Auftrag der Weltbank. In Osnabrück leitet er die Studienprogramme MBA in Hochschul- und Wissenschaftsmanagement und Master in Research and Innovation in Higher Education.
Dr. Kerstin Prechel ist Professorin für BWL an der DHSH und forscht zu „Ethik in der Künstlichen Intelligenz“. Sie ist Lehr-Fellow am KI-Campus und arbeitet als Lehrbeauftragte an der HAW Hamburg in einem Projekt zur interdisziplinären Vermittlung von KI für Studierende im Bereich Public Management. Die Synergien zwischen Wissenschaft und Wirtschaft kommen den Kund*innen von Prof. Dr. Prechel zugute, die sie zu Compliance und Nachhaltigkeit beim Einsatz von KI berät.
Prof. Florian Wellmann arbeitet und lehrt an der Schnittstelle zwischen Geowissenschaften und Programmierung – unter Anderem im Gebiet Maschinelles Lernen und KI in den Geowissenschaften. Er beschäftigt sich aktiv mit der Einbindung neuer Methoden in die Lehre, beispielsweise mit interaktiver Programmierung, Methoden der virtuellen und erweiterten Realität und der Einbindung von OER-Angeboten. Im Rahmen eines Fellowships ist Prof. Wellmann im KI-Campus aktiv.
Pam Fredman ist die derzeitige Präsidentin der International Association of Universities, einem globalen Netzwerk von Hochschuleinrichtungen und -organisationen, das unter der Schirmherrschaft der UNESCO gegründet wurde. Ihr akademischer Hintergrund ist der einer Professorin für Neurochemie an der Universität Göteborg, Schweden, und sie war und ist in vielen wissenschaftlichen und akademischen Kontexten aktiv. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der akademischen Leitung und war von 2006-2017 amtierende Rektorin der Universität Göteborg und Vorsitzende der schwedischen Rektorenkonferenz von 2009-2014. Im gleichen Zeitraum war sie Mitglied des Rates der European University Association (EUA) und der Arbeitsgruppe für Forschungspolitik der EUA. Pam Fredman beteiligte sich an politischen Initiativen und der Politikentwicklung in Schweden. Im Auftrag der schwedischen Regierung leitete sie kürzlich eine Untersuchung über die staatliche Steuerung und Mittelzuweisung an schwedische Hochschuleinrichtungen. Sie ist die Vorsitzende der schwedischen Führungskurse für Vizekanzler:innen und Dekane.
Dr. Amy Ogan ist Assistenzprofessorin für Lernwissenschaften an der Carnegie Mellon University, wo sie Bildungstechnologien studiert, entwirft und entwickelt, wobei ihr Schwerpunkt auf kulturbewusstem Design liegt. Dr. Ogan promovierte an der CMU im Bereich Mensch-Computer-Interaktion als Stipendiatin des Institute of Education Sciences. Seitdem wurde sie vom MIT zum „Rising Star in EECS“ und vom Weltwirtschaftsforum zum „Young Scientist“ ernannt, erhielt den McCandless Early Career Chair und wurde mit dem Jacobs Early Career Fellowship ausgezeichnet, um den Einsatz von Bildungstechnologien in Schwellenländern zu untersuchen. Amy war Gastforscherin am USC Institute for Creative Technologies und an der Pontificia Universidad Católica de Chile und hat Feldforschung über den Einsatz von Bildungstechnologien an Standorten auf vier Kontinenten durchgeführt. Ihre Forschung wird von der National Science Foundation, Google, der XPRIZE Foundation, der Jacobs Foundation und der McDonnell Foundation unterstützt.
Barbara Moser-Mercer, emeritierte Professorin und Gründerin von InZone (Universität Genf), ist Gastprofessorin an der Universität von Nairobi und engagiert sich für die Stärkung afrikanischer Lösungen, die Lösungen zur Förderung der Hochschulbildung in Notfällen (HEiE) und koordiniert derzeit die Startphase des African Higher Education in Emergencies Network (AHEEN). Nach ihrer Ausbildung zur Konferenzdolmetscherin setzte sie ihre Studien in Psycholinguistik und kognitiver Psychologie. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Entwicklung von Fachwissen in komplexen kognitiven Fähigkeiten von Zweisprachigen, sowohl aus der Perspektive der kognitiven Psychologie als auch der kognitiven Neurowissenschaft Perspektive. Diese Erkenntnisse waren für die Entwicklung von studentenzentrierten mehrsprachigen digitalen Lernumgebungen in instabilen Kontexten entscheidend.
Diese hat sie in mehreren Flüchtlingslagern in Afrika und dem Nahen Osten eingesetzt.
Jeff Grabill ist stellvertretender Rektor für Studentenausbildung an der Universität Leeds. Bevor er der Universität Leeds Jeff Grabill ist stellvertretender Vizekanzler für Studentenausbildung an der Universität Leeds. Bevor er zur Universität Leeds kam, war Grabill fast 20 Jahre lang an der Michigan State University (MSU) in den Vereinigten Staaten tätig. Er war an der Michigan State University als Associate Provost für Lehre, Lernen und Technologie verantwortlich. In dieser Funktion war er als Direktor des Hub for Innovation in Learning and Technology (Zentrum für Innovation im Bereich Lernen und Technologie) und für die berufliche Entwicklung von Lehrkräften im Rahmen des Academic Advancement Network (Netzwerk zur akademischen Förderung) der MSU für die Förderung von Innovationen in der Lehre zuständig. An der MSU war Grabill Professor für Rhetorik und professionelles Schreiben. Seine Forschung konzentriert sich darauf, wie digitales Schreiben mit Staatsbürgerschaft und Lernen verbunden ist. Diese Arbeit fand in Gemeinschaftskontexten, in Museen und in Klassenzimmern sowohl auf K-12- als auch auf Universitätsebene statt. Grabill ist außerdem Mitbegründer von Drawbridge, einem Unternehmen für Bildungstechnologie (EdTech).